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Närrischer Ausnahmezustand in Rabu

Der Start des Umzugs durch Radeburg steht kurz bevor. Gefeiert wir seit Freitagabend.

In Radeburg stehen die Narren in den Startlöchern. Um 14 Uhr beginnt der Umzug. © Foto: SZ

Radeburg. Elferrat, Garde, Narrenpolizei und natürlich das Prinzenpaar des Radeburger Carneval Clubs brauchen in diesen Tagen wieder eine gute Kondition. Bereits am Freitagabend sind sie in den Feiermarathon zum Höhepunkt und Abschluss der 62. Saison des Vereins gestartet. Auf dem überdachten Marktplatz der Zille-Stadt vergnügten sich am Freitag und Sonnabend bei zwei ausverkauften Partys wieder jeweils 3.000 Närrinnen und Narren. Und natürlich zeigten die Mitglieder des RCC wie gewohnt beim Programm noch einmal vollen Einsatz.

Zeit zum Ausschlafen blieb indes nicht. Denn bereits um 8.11 Uhr fand in der Karnevalshochburg der traditionelle Weck-Umzug mit anschließendem Prinzenfrühstück statt, zu dem Prinzessin Bea I. und Prinz Sandro I. ihre Mitstreiter vom Verein eingeladen hatten. Viel zu tun hatte auch wieder das Narrengericht des RCC, das seine Verhandlungen ab 9.11 Uhr auf dem Markt zelebrierte. Zu den Delinquenten, die entweder selbst vor Gericht erschienen oder von der Narrenpolizei geholt wurden, gehörte auch Bürgermeisterin Michaela Ritter. Sie hatte sich dafür zu verantworten, einen Narrenpolizisten weggeschlossen zu haben. Und natürlich spielte auch der Radeburger Biber eine Rolle.

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Im Anschluss an das Narrengericht begeisterten die Gardemädels des RCC und befreundeter Karnevalsvereine die Besucher im Megazelt auf dem Markt mit ihrer Garde-Tanzschau.

Jetzt fiebern die Radeburger und die immer mehr werdenden Besucher dem großen Umzug durch die Stadt entgegen. Dieser startet um 14 Uhr am Bahnhof. Die Umzugsgruppen, insgesamt gibt es 69 Bilder, nehmen in den angrenzenden Straßen bereits Aufstellung. Die Saison und damit auch der Umzug stehen unter dem Motto „Tatort Rabu“. Offenbar hat das auch Auswirkungen auf das Wetter. Das zeigt sich zunehmend krimineller. Die Sonne vom Vormittag ist verschwunden, stattdessen gibt es jetzt Wind und erste Regentropfen.