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Bautzen

Oberlausitz: Nahverkehr in roten Zahlen

Durch Corona fehlen den Bahn- und Busunternehmen in der Region Einnahmen in Millionenhöhe. Helfen sollen nun Zuschüsse vom Staat.

In Bussen und Bahnen fahren seit März auch in der Oberlausitz weniger Personen mit. Das hat dramatische Auswirkungen auf die finanzielle Situation der Unternehmen.
In Bussen und Bahnen fahren seit März auch in der Oberlausitz weniger Personen mit. Das hat dramatische Auswirkungen auf die finanzielle Situation der Unternehmen. © SZ/Uwe Soeder

Bautzen. Der Nahverkehr in der Oberlausitz ist durch Corona in die roten Zahlen gefahren. In den Monaten März bis Mai verbuchten Bahn- und Busunternehmen im Verkehrsverbund Oberlausitz-Niederschlesien (Zvon) Einnahmeverluste von insgesamt mehr als 1,6 Millionen Euro.

Diese Zahl nannte jetzt Zvon-Geschäftsführer Hans-Jürgen Pfeiffer. Nach seiner Prognose wird es weit bis ins Jahr 2021 dauern, bis sich die Situation im Nahverkehr wieder auf das Niveau vor Corona einpegelt. Mit einer Werbekampagne will der Zvon verdeutlichen, dass die Fahrt mit Bus oder Bahn gesundheitlich unbedenklich ist.

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Der Bund hat versprochen, die Hälfte der entgangenen Einnahmen zu übernehmen. Spätestens im Oktober müssten die Unternehmen die Gelder bekommen, so Pfeiffer. Der Großpostwitzer Busbetreiber Johannes Wilhelm fordert ein schnelles Handeln: "Wir haben rund 20 Prozent Einnahmen weniger im Monat. Das sollte ausgeglichen werden." (SZ/tbe)

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