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Sachsen

Nahverkehr: Sachsen investiert kräftig

139 Millionen Euro will der Freistaat in diesem Jahr in den ÖPNV investieren. Das soll auch ein Zeichen in der derzeitigen schwierigen Corona-Situation sein.

In Dresden soll der Straßenbahnhof Trachenberge ausgebaut werden.
In Dresden soll der Straßenbahnhof Trachenberge ausgebaut werden. ©  Archiv/René Meinig

Dresden. Sachsen will in diesem Jahr rund 139 Millionen Euro in den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) investieren. Wie das Wirtschaftsministerium des Freistaates am Montag mitteilte, können damit alle angemeldeten Vorhaben für die Modernisierung und den Ausbau der ÖPNV-Infrastruktur fortgeführt oder neu in Angriff genommen werden. Auch in schwierigen Zeiten wolle man an einer hohen Förderung für den Nahverkehr festhalten, betonte Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD). Wichtig seien aber auch die Effekte, die sich aus den Aufträgen für die Bau- und Ausrüstungsbranche mitten in der Corona-Krise ergeben.

Das größte ÖPNV-Einzelvorhaben ist die schrittweise Umsetzung des Chemnitzer Modells - die Verknüpfungen von Straßenbahn und Eisenbahn. In Chemnitz werden zudem die Erneuerung des Gleisdreiecks am Archäologiemuseum und die Beschaffung von zehn Niederflur- Straßenbahnen gefördert. 

Weitere Gelder fließen unter anderem in das Verkehrsmanagement-System Mittelsachsen, den Umbau des Leipziger Verkehrsknotens Goerdelerring und den Ausbau des Betriebshofes Trachenberge in Dresden. Am Bahnhof Freital-Potschappel ist die Errichtung eines Park-and-Ride-Platzes geplant. (dpa)

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