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Sebnitz

Nationalpark saniert Brücke im Amselgrund

Wanderer können auf Behelfsbrücken ausweichen. Damit bleibt die beliebte Trasse auch weiter geöffnet.

Im Amselgrund wird eine Brücke saniert. Darüber sollen dann auch wieder Rettungs- und Versorgungsfahrzeuge rollen.
Im Amselgrund wird eine Brücke saniert. Darüber sollen dann auch wieder Rettungs- und Versorgungsfahrzeuge rollen. © Marko Förster

Vielen Wanderern ist die Brücke auf ihrem Weg zum Amselfall oberhalb Kurort Rathen bisher wahrscheinlich nur wegen des großen Warnschildes aufgefallen. Die Tonnagebegrenzung von „6 Tonnen“ steht dort am Weg kurz oberhalb des Amselsees.

Aber weniger das Gewicht der Wanderer sondern der Zahn der Zeit ist die Ursache, dass die Nationalparkverwaltung die Grünbachbrücke – so benannt nach dem Grünbach, der durch den Amselgrund fließt - jetzt instand setzen lässt. "Jede der über fünfzig Brücken im Nationalpark muss spätestens alle drei Jahre eine Brückenprüfung bestehen und in der Folge regelmäßig repariert werden. Eine Leistung, die andernorts die Kommunen tragen müssten, im Nationalpark jedoch von der Schutzgebietsverwaltung organisiert und vom Staatsbetrieb Sachsenforst finanziert wird", sagt Nationalparksprecher Hanspeter Mayr.

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Die Brücke wird wieder als Fahrbrücke aufgebaut, um die Zufahrt zum Betreiben der Amselfallbaude auch künftig gewährleisten zu können. Auch für die Sanierungsarbeiten an den Felsen oberhalb der Amselfallbaude wird die Fahrverbindung benötigt und nicht zuletzt sei der Weg bis zum Abzweig Schwedenlöcher als Rettungsweg für die Bergwacht zu erhalten.

Für die Instandsetzung der Grünbachbrücke investiere die Nationalparkverwaltung einen sehr hohen fünfstelligen Betrag. Eine Baufirma aus der Region habe den Zuschlag erhalten. Zunächst werden die Arbeiter eine Behelfsbrücke für Wanderer errichten und innerhalb der nächsten drei Wochen den alten Brückenüberbau abreißen und ersetzen, so der Nationalparksprecher. Wanderer können auf Behelfsbrücken ausweichen. (SZ)

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