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Nein, das wird kein Aprilscherz!

Fünf Jahre nach dem Hochwasser kann Arnsdorf in rund vier Wochen die Schmiedebrücke erneuern lassen.

© Thorsten Eckert

Von Nadine Steinmann

Arnsdorf. Der geplante Baustart Anfang April, direkt nach den Osterfeiertagen, lässt schon vermuten, dass es sich um einen verspäteten und eher schlechten Aprilscherz handelt. Schließlich hoffen die Wallrodaer schon so lange, dass ihre Schmiedebrücke endlich den versprochenen Ersatzneubau bekommt. Sollte es diesmal endlich so weit sein? Ja, es ist so weit!

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Die Schmiedebrücke verbindet in dem Arnsdorfer Ortsteil die parallel zur Großen Röder verlaufende Mühlstraße mit der Großröhrsdorfer Straße. Sie ist insbesondere für die landwirtschaftlichen Unternehmen als Zufahrt sehr wichtig. Beim Hochwasser 2013 erlitt die Querung allerdings irreparable Schäden und ist seitdem durch ihre ungenügende Standsicherheit nur mit starken Einschränkungen überhaupt noch nutzbar. Deshalb muss einfach ein kompletter Ersatzneubau her! Dass dies erst jetzt möglich wird – fünf Jahre nach dem Hochwasser – liegt unter anderem daran, dass die Gemeinde ihren Fördermittel-Antrag aufgrund der hohen Schäden zwischendurch nach oben korrigieren musste. Ursprünglich ging man nach ersten Kostenschätzungen nur von einer halben Million Euro aus. Grundsätzlich werden die Gelder aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen zur Verfügung gestellt.

Radeberger Firma bekommt Zuschlag

Doch nun passt alles. Die Fördermittel sind genehmigt und somit konnte die Gemeindeverwaltung die Arbeiten ausschreiben. Insgesamt haben zwölf Firmen die Unterlagen angefordert, drei Unternehmen haben ein Angebot abgegeben. Und jüngst lagen die Ergebnisse schließlich dem Gemeinderat vor, der nur noch darüber entscheiden musste, welche Baufirma den Zuschlag für das knapp 700 000 Euro schwere Projekt in Wallroda bekommt. Als Sieger hervorgegangen ist dabei die Radeberger Firma Eurovia. In der ersten Aprilwoche sollen die Fachleute in Wallroda anrücken. Bis Mitte September ist es geplant, den Ersatzneubau fertigzustellen.

Mit dem Ersatzneubau wird sich aber auch einiges verbessern. Denn die Gemeinde lässt die Tragfähigkeit der neuen Schmiedebrücke erhöhen und die Straßenanschlüsse verbreitern. So kann die Nutzung sowohl für landwirtschaftliche Fahrzeuge und bei Bedarf auch für den Schulbus gewährleistet werden.