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Neu-Start am Bahnhof geglückt

Die Länderbahn ist mit der Wiederaufnahme des Verkehrs im Zittauer Bahnhof zufrieden. Kritik übt sie an der Situation vor Ort.

© Matthias Weber

Zittau. Die Länderbahn mit ihrem Trilex ist mit der Wiederaufnahme des Verkehrs am Wochenende im Zittauer Bahnhof zufrieden. „Der Betrieb wurde am Samstag planmäßig wieder aufgenommen“, teilte die Pressestelle auf SZ-Anfrage mit. „Es zeigen sich keine systematischen betrieblichen Einschränkungen und Probleme. Das Zusammenspiel von Fahrdienstleitern, Triebfahrzeugführern und der neuen Infrastruktur scheint zu funktionieren und der Fahrplan wird eingehalten.“

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Mit der Situation vor Ort ist die Länderbahn dagegen nicht zufrieden. „Insbesondere die Hinweisschilder und das Wegeleitsystem in Gänze haben noch großen Optimierungsspielraum“, so die Länderbahn. Da weiterhin unter anderem noch nicht alle Bahnsteige und technischen Einrichtungen verfügbar seien, müsse mit kurzfristigen Änderungen vor Ort gerechnet werden. Kunden sollten sich mit den neuen geteilten Bahnsteigbereichen und Abschnittsbezeichnungen vertraut machen. Der Bahnhof wird von der DB umgebaut. Monatelang hatte es Einschränkungen gegeben. Seit dem Wochenende fahren die Züge wieder bis an die Bahnsteige. (SZ/tm)

Menschen mit Gehbehinderung können den Inselbahnsteig derzeit noch nicht über die Fahrstühle erreichen, weil diese noch nicht fertiggestellt sind. Die Fahrgäste werden gebeten diese Einschränkung bei der Reiseplanung zu beachten und den Reisewunsch frühzeitig bei der Mobilitätsservicezentrale der Deutschen Bahn anzumelden, erklärte Winfried Bruns, Vorsitzender des hiesigen Ortsverbands des Sozialverband VdK. Die nächsten behindertengerechten Ein- und Ausstiege befinden sich für die Trilex-Linie von und nach Dresden am Bahnhof Oderwitz, für die Trilex-Züge von und nach Seifhennersdorf am Haltepunkt Mittelherwigsdorf und für die Odeg-Verbindung von und nach Cottbus am Haltepunkt Hirschfelde. Wie Bruns am Montag mitteilte, habe die Deutsche Bahn einen Vertrag mit Taxi-Knepper abgeschlossen. Das Taxiunternehmen übernimmt den Transfer der Rollstuhlfahrer zu den Bahnhöfen mit behindertengerechten Ein- und Ausstieg, die Kosten trägt die Bahn, so Bruns. Mobilitätseingeschränkte Reisende, die schon im Zug sitzen, können zudem über das Zugbegleitpersonal ihren Bedarf anmelden. Laut Bahn dauert der Einbau der Fahrstühle noch bis Ende Juni. (tm/mh)

Mobilitätszentrale der Bahn: G 0180 6 512 512 (6 bis 20 Uhr erreichbar, 20 ct./min)