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Neue Anklage gegen „Old School Society“

Dresden. Die Generalstaatsanwaltschaft Dresden hat ein mutmaßliches Mitglied der rechtsextremen Terrorgruppe „Oldschool Society“ (OSS) angeklagt. Der 38-jährige Deutsche soll 2015 an Vorbereitungen für...

Dresden. Die Generalstaatsanwaltschaft Dresden hat ein mutmaßliches Mitglied der rechtsextremen Terrorgruppe „Oldschool Society“ (OSS) angeklagt. Der 38-jährige Deutsche soll 2015 an Vorbereitungen für einen Sprengstoffanschlag auf ein Flüchtlingsheim in Borna bei Leipzig beteiligt gewesen sein, teilte die Generalstaatsanwaltschaft mit. Der Angriff kam jedoch nicht zustande. Der Beschuldigte lebe außerhalb Sachsens und befinde sich nicht in Untersuchungshaft.

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Bereits Anfang 2017 wurden vier OSS-Mitglieder rechtskräftig vom Oberlandesgericht (OLG) München zu drei bis fünf Jahren Haft verurteilt – wegen Gründung einer terroristischen Vereinigung. Ihr Ziel sei es gewesen, mit Sprengstoffanschlägen Flüchtlinge aus Deutschland zu vertreiben. Die Hauptverhandlung gegen den 38-Jährigen und zwei weitere Beschuldigte, die bereits im April 2017 von der Generalbundesanwaltschaft angeklagt wurden, soll nun vor dem OLG Dresden stattfinden. (dpa/lex)