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Riesa

Neue Arbeitsgruppe fürs Nixenbad

Eine Bad-AG war schon 2016 gegründet worden. Nun entsteht eine verkleinerte Nachfolgerin.

Um die Belange des Nixenbades in Strehla wird sich ein neues Gremium kümmern. Bestehende Ideen sollen die Grundlage für die Arbeit bilden.
Um die Belange des Nixenbades in Strehla wird sich ein neues Gremium kümmern. Bestehende Ideen sollen die Grundlage für die Arbeit bilden. © Archiv: Eric Weser

Strehla. In Strehla soll es eine neue Arbeitsgruppe für das Nixenbad geben – kurz: Bad-AG. Sie solle unter anderem aus Stadträten bestehen und zum Ziel haben, ein größer angelegtes Konzept für künftige Maßnahmen im Strehlaer Freibad zu erstellen. Das hat die Stadtverwaltung auf Nachfrage mitgeteilt. Weiter heißt es, das Gremium solle die Arbeit der 2016 gegründeten Bad-AG in kleinerem Rahmen fortsetzen.

Bereits damals war eine Arbeitsgruppe gegründet worden, um die Entwicklung des Nixenbades voranzubringen. Neben Stadträten konnten sich auch Bürger beteiligen. Das nichtöffentlich tagende Gremium hatte sich früheren Auskünften der Stadtverwaltung zufolge mehrmals getroffen. Ergebnisse waren aber nicht publik geworden, obwohl Bürgermeister Jörg Jeromin (FWG) das im Lauf der Zeit mehrmals in Aussicht gestellt hatte. Zuletzt hatten sich Stadträte im Frühjahr 2019 erkundigt, wann Ergebnisse vorgelegt würden.

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Ineffektiv mangels Beteiligung

Zu der bisherigen Bad-AG erklärt die Stadtverwaltung auf Nachfrage: „Das erhoffte Konzept für das Nixenbad, das Ziel der AG war, ist leider bisher nicht zustande gekommen.“ Wegen mangelnder Beteiligung habe sich die Arbeit in der Bad-AG zuletzt nicht mehr effektiv gestaltet, heißt es weiter. Bestehende Ideen sollen aber Grundlage der neuen Arbeitsgruppe werden.

Der Stadtrat hatte kürzlich einen Grundsatzbeschluss gefasst, wonach sich Strehla demnächst beim Land um Fördergeld für eine Sanierung der Badtechnik und einen Teilumbau des Funktionsgebäudes bewerben soll. Bekommt Strehla die erhofften Zuschüsse, soll nach der Saison 2020 im Bad gebaut werden (wir berichteten). Den Fördermittelantrag soll die neue Bad-AG konkret mit Maßnahmen unterlegen, so die Stadtverwaltung. (SZ/ewe)