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Neue Ausstellung in der Carl-Lohse-Galerie

Eine Großröhrsdorferin stellt ab Freitag in Bischofswerda aus. Besucher werden Bekanntes entdecken, mitunter aus ungewohnter Perspektive.

Bischofswerda aus ungewohnter Perspektive – deutlich ragt der Turm der Christuskirche aus der Stadtsilhouette heraus. Dieses Bild von Waltraud Lorek wirbt für die neue Ausstellung. © Repro: Steffen Unger

Bischofswerda. Die Christuskirche ist leicht zu erkennen. Doch gleich dahinter der Valtenberg, den man in Neukirch, nicht aber in Bischofswerda verortet? Diese Bischofswerdaer Stadtansicht gibt es wirklich. Man sieht sie, wenn man sich zu Fuß oder per Rad über den Kirchsteig aus Richtung Rammenau der Stadt nähert.

Dieses Bild von Waltraut Lorek ist auf den Plakaten zu sehen, die auf die neue Sonderausstellung in der Carl-Lohse-Galerie hinweisen. Es ist nicht das einzige Bischofswerdaer Motiv. Der Besucher wird Bekanntes entdecken, darunter ein Bild von der Fronfeste. Am Freitag, dem 8. März, wird die Ausstellung eröffnet. Sie ist dann bis zum 28. April zu sehen.

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Waltraud Lorek, 1967 in Oschatz als Tochter des Pfarrerehepaares Hänsel geboren, verbrachte ihre Kindheit in Lorenzkirch an der Elbe, später in Stolpen. Die ersten ernsthaften Zeichenversuche unternahm sie im Alter von zehn Jahren. Damals entstanden vor allem Porträts ihrer Familienmitglieder. Nach dem Schulabschluss begann ihre Ausbildung zur Bauzeichnerin, währenddessen sie den Zeichenzirkel von Alexander Alfs in Dresden besuchte. 

Pastell bevorzugt

Nach der Ausbildung absolvierte sie parallel zur Arbeit drei Jahre lang ein Abendstudium an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden. Später schulte sie zur Tischlerin um. Jetzt lebt Waltraud Lorek mit ihrem Mann Alfred und ihren fünf Kindern in Großröhrsdorf. Sie ist als freiberufliche Lehrerin in der Musikschule ihres Mannes tätig. In ihrer freien Zeit widmet sie sich dem Malen und Zeichnen.

„Früher habe ich vor allem gezeichnet und mich in grafischen Techniken ausprobiert, in den letzten Jahren habe ich angefangen, mich mehr mit der Farbe auseinanderzusetzen. Dabei bin ich auf das Pastell gestoßen“, erklärte die Künstlerin laut Pressemitteilung der Stadtverwaltung.

Die Laudatio zur Ausstellungseröffnung am Freitag hält die Kunsthistorikerin und Theologin Dana Reim. Für die musikalische Umrahmung sorgen, wie könnte es anders sein, Familienmitglieder und Freunde. (SZ)

Carl-Lohse-Galerie Bischofswerda, Dresdener Straße 1. Die Ausstellung wird am 8. März, 19 Uhr, eröffnet. Die Öffnungszeiten der Galerie sind Dienstag und Donnerstag von 12 bis 18 Uhr, Freitag von 10 bis 15 Uhr und Sonntag von 13 bis 17 Uhr.