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Neue Bänke am Weißeritz-Grünzug

Dreiste Diebe hatten das Holz der Sitze geklaut. Doch bis die Stadt Dresden das Problem gelöst hat, vergingen Monate.

© sächsische zeitung

Dresden-Friedrichstadt/Löbtau. Über ein Jahr lang haben Spaziergänger entlang des Weißeritzgrünzugs vergeblich auf neue Bänke gewartet. Nun hat die Stadt reagiert. Die vier Sitzmöglichkeiten, die Ende 2014 zunächst aufgestellt und gleich danach geklaut wurden, sind wieder da. Die Diebe hatten damals das Holz abmontiert. Zurück blieben die Fundamente und die Metallstümpfe. Einen ähnlichen Fall hatte es im Rhododendronpark in Wachwitz gegeben. „Hoffen wir, dass die neuen Bänke für Fußgänger und Radfahrer lange eine willkommene Sitzgelegenheit bleiben“, sagt SZ-Leser Steffen Stein.

Der Freitaler radelt fast täglich auf seinem Arbeitsweg auf dem Weg. Der Weißeritz-Grünzug soll irgendwann vom World Trade Center aus über die Friedrichstadt, Löbtau und Plauen bis zum Bienert-Wanderweg im Plauenschen Grund führen. Die neuen Bänke stehen ungefähr 150 Meter nach dem innerstädtischen Beginn des Radweges an der S-Bahn-Haltestelle Freiberger Straße. Pro Stück hatte die Stadtverwaltung damals 450 Euro bezahlt. Der Diebstahl wurde bei der Polizei angezeigt. Doch die konnte keinen Täter ermitteln.

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Die Stadt hält indes weiter am Ausbau des Grünzugs fest. Der liegt im Sanierungsgebiet Löbtau. Seit Mitte der 1990er-Jahre investiert die Stadt in das Gebiet. Damit alle Vorhaben umgesetzt werden können, soll eine Verlängerung bis 2020 sowie weitere Fördermittel von der EU beantragt werden. Der schrittweise Bau eines weißeritzbegleitenden Grünzugs zwischen den Brücken Würzburger Straße und Wernerstraße sei ein erklärtes Ziel der Stadt, sagt Dresdens Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (Grüne) auf Anfrage.

Das Projekt bleibe sowohl für den Stadtteil als auch im gesamtstädtischen Kontext von Bedeutung. Die Umsetzung weiterer Teilprojekte erfordert jedoch einen hohen zeitlichen Aufwand. Radler Steffen Stein hofft, dass auch dann noch die neuen Bänke eine willkommene Ruhestätte für Spaziergänger und Sportler sind. (SZ/acs)