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Kamenz

Neue Bänke für den Stadtpark

Die Pulsnitzer FDP nimmt sich der Verschönerung des Parks an und greift zur Schaufel – und löst damit ein Wahlversprechen ein.

Arbeitseinsatz im Pulsnitzer Stadtpark: Der hat unter anderem neue Bänke bekommen.
Arbeitseinsatz im Pulsnitzer Stadtpark: Der hat unter anderem neue Bänke bekommen. © Frank Sühnel

Pulsnitz. Sieben zum großen Teil nicht mehr sehr junge Herren trafen sich neulich im Stadtpark. Dabei hatten sie Hacken, Schaufeln und anderes Gerät. Und zwei Bänke sowie einen Papierkorb. Nach zwei Stunden waren die Bänke und Korb aufgestellt. Und ein Wahlversprechen damit angegangen.

Die Männer gehören zur Freien Demokratischen Partei (FDP), Ortsverband Pulsnitz und Ortsteile, und sie haben begonnen, ein Wahlversprechen der letzten Kommunalwahl im Mai umzusetzen. „Wir haben gesagt, dass wir den nicht mehr so ansehnlichen Stadtpark verschönern wollen und haben das auch gleich selbst in die Hand genommen“, sagt Ortsverbandsvorsitzender Jürgen Scholze. Was am meisten fehlte, das seien Sitzgelegenheiten für die Besucher, die oft aus den umliegenden Senioreneinrichtungen kämen. Vier Betonfüße hat die FDP beigesteuert, der Pulsnitzer Bauhof hatte noch zwei Bänke aus Holz und einen Müllbehälter. Die Erde staubte ob der langen Trockenheit mächtig beim Ausheben der Fundamentlöcher und auch beim Verfüllen.

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Der Weg vor den Bänken wurde mit Splitt ein wenig gangbarer gemacht, der Müllbehälter daneben aufgestellt. Nach getaner Arbeit konnten sich die Herren auf die eben installierten Bänke setzen und zum Glück hatten sie ein Bierchen mitgebracht und konnten so auf das vollbrachte Werk anstoßen, den Staub runterspülen. „Der Park hat schon bessere Zeiten gesehen, als am Fröschle, dem Brunnen in der Parkmitte, noch Wasser floss und es ein romantischer Ort war. Das ist lange vorbei“, erinnert sich Jürgen Scholze. Die Bänke dort sind zerstört, die ganze Einfriedung im schlechten Zustand. Nun ist die Pulsnitzer FDP vorangeschritten, den Zustand des Parks ein wenig zu verbessern nach dem Motto nicht nur Meckern und Fordern, sondern was machen. Und es gäbe in dem Park ganz offensichtlich noch mehr zu tun.

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