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Dippoldiswalde

Neue Bühne im Schloss Lauenstein

Das Osterzgebirgsmuseum setzt einen neuen Schwerpunkt. Der greift eine besondere Tradition der Region auf.

Schloss Lauenstein bekommt eine Puppenbühne.
Schloss Lauenstein bekommt eine Puppenbühne. © Egbert Kamprath

Die Stadt Altenberg baut im Wirtschaftsgebäude des Schlosses Lauenstein eine professionelle Puppenbühne auf. Die Finanzierung steht. 

Bürgermeister Thomas Kirsten (FW) hat die Mittel dafür in einer Eilentscheidung freigegeben, wie er den Stadtrat informierte. Das Projekt kostet insgesamt 96 000 Euro, von denen rund 77 000 Euro aus Fördergelder des Leader-Projektes kommen.

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Die Stadt saniert derzeit das Wirtschaftsgebäude. Darin ist ein Raum, der künftig für das Puppentheater genutzt werden soll, informierte Museumsleiterin Gabriele Gelbrich. Zum einen wird dort eine Dauerausstellung eingerichtet. 

Darin werden beispielsweise Stücke aus dem Bestand des Puppenspielers Hans-Joachim Hellwig zu sehen sein, der 2005 zusammen mit dem Wirt Jan Kempe vom Gasthof Bärenfels das Puppentheaterfest im Osterzgebirge mit ins Leben gerufen hat. Damit hat er eine alte Tradition des Osterzgebirges wieder zu Leben erweckt.

Außerdem sind in dem neuen Raum im Schloss Lauenstein Veranstaltungen geplant. So wird nächstes Jahr die deutsche Sektion der Vereinigung der Puppenspieler (Unima) in Lauenstein ein internationales Symposium zum Thema Puppenspiel abhalten. Dafür muss eine Bühne vorhanden sein, die den Ansprüchen der Profis entspricht. 

Aber auch danach wird die Bühne weiter genutzt und soll Besucher in die Region locken. Geplant ist, in Lauenstein Puppentheater-Workshops für Kinder oder auch Studenten dieser Kunst anzubieten.