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Cafeteria, Notfallpraxen, Kreißsaal - das entsteht in den Kliniken

Die Krankenhäuser im Kreis investieren Millionensummen für die Patienten.

Auch künftig sollen die Kliniken im Landkreis attraktive Arbeitgeber und für Patienten Orte der schnellen und kompetenten Hilfe sein. © Foto: Matthias Weber

Wichtige Investitionen sind in diesem Jahr für die Kliniken in Weißwasser und Zittau geplant. Vor allem die Sicherheit und der Brandschutz stehen dabei im Vordergrund, erklärt Andreas Grahlemann, Geschäftsführer der Managementgesellschaft Gesundheitszentrum des Landkreises GmbH, unter deren Dach die drei Krankenhäuser des Kreises in Zittau, Weißwasser und Ebersbach arbeiten.

In Zittau soll im Mai bereits die neue Cafeteria eingeweiht werden, die durch die Zusammenführung des bisherigen Speisesaals mit der Cafeteria entsteht und auch für die Gäste künftig eine größere Rolle spielen soll. Es ist der Auftakt einer ganzen Reihe von weiteren Investitionen mit 2021. Dazu zählen der Neubau eines Blockheizkraftwerkes, an den Standorten Ebersbach und Weißwasser gibt es bereits solche Anlagen. Die Küche wird saniert, An- und Abfahrten für Krankentransporte neu gestaltet, eine zentrale Kälteanlage installiert. 2020 ist eine Notfallpraxis der Kassenärztlichen Vereinigung geplant, wie sie bereits am Emmaus in Niesky und am Städtischen Klinikum in Görlitz bestehen. Schließlich auch Dach- und Fassadensanierungen und der Neuaufbau einer invasiven Angiologie, dabei werden Gefäßerkrankungen mit dem Einsatz eines Katheders behandelt. 1,9 Millionen Euro kostet allein diese Investition. In Weißwasser wird die Notfallaufnahme saniert, die Dächer, und bereits im vierten Quartal soll eine Notfallpraxis der Kassenärztlichen Vereinigung eröffnen.

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In Görlitz wird im August mit der Teileröffnung des Frauen-Mutter-Kind-Zentrums am Städtischen Klinikum gerechnet. Der Bau hat sich verzögert und ist auch teurer geworden. Aber er wird die Bedingungen gerade für die Frauen- und Kinderklinik spürbar verbessern. Zudem erhält Görlitz dann den modernsten Kreißsaal Sachsens. Auch die Kliniken für Plastische, rekonstruktive und Brustchirurgie werden hier ihren Platz haben. Die Baukosten wurden zuletzt mit 33 Millionen Euro angegeben, von denen der Freistaat rund 22,5 Millionen Euro trägt. 

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