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Neue Fenster für die Grundschule

In dem Gebäude zieht es. Aber der Gemeinde fehlt das Geld für den kompletten Tausch.

© Archiv

Von Cathrin Reichelt

Kriebstein. Lüften müssen die Lehrer und Schüler der Grundschule Grünlichtenberg eigentlich nicht. „Denn durch die Fenster zieht es. Die Zimmer werden sozusagen immer belüftet“, sagt Kriebsteins Bürgermeisterin Maria Euchler (Freie Wähler). Jetzt wurden sie gekittet und so gesichert, dass sich keins selbstständig macht. „Aber eine Dauerlösung ist das nicht“, meint die Bürgermeisterin. Es sei nötig, die Fenster komplett auszutauschen. Allerdings nicht alle auf einmal. Das übersteige die finanziellen Möglichkeiten der Gemeinde Kriebstein. Ein bis zwei Fenster pro Jahr seien realistisch. Begonnen werde voraussichtlich im Anbau, weil der Zustand der Fenster dort am schlechtesten ist.

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Technisch habe die Schule dagegen ein gutes Niveau. Sie besitzt eine digitale Tafel, ein Computerkabinett und Tablets. Auf denen befinden sich Programme für Grundschulkinder, wobei sich das Gerät „merkt“, auf welchem Lernstand der einzelne Schüler ist. Aber die Tablets können derzeit nur im Computerkabinett genutzt werden. Für andere Räume ist die Reichweite der Internetverbindung zu gering. Deshalb soll ein sogenannter Hotspot angeschafft werden, der die Verwendung der Tablets im gesamten Schulgebäude ermöglicht.

Sehr hoher Handtuchverbrauch

Außerdem stehen zwei elektrische Händetrockner auf dem Plan. „Die Kinder haben einen sehr hohen Handtuchverbrauch“, erklärt Maria Euchler. Der Strom für die Trockner sei insgesamt kostengünstiger. Zusammen mit dem Hotspot ist ein Betrag von 2 100 Euro für die Anschaffung geplant.

Noch nicht auf der Durchführungsliste, aber notwendig, ist auch der Austausch der Spülkästen der Toiletten. Da die Drücker oft klemmen, läuft das Wasser häufig ununterbrochen und der Verbrauch ist sehr hoch. Dem soll entgegengewirkt werden.