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Sachsen

Neue Förderhilfe für Demokratieprojekte

Eine neue Initiative will Demokratieprojekte in Sachsen mit Geld unterstützen. 

© Monika Skolimowska/dpa (Symbolbild)

Dresden. Eine neue Initiative will Demokratieprojekte in Sachsen mit Geld unterstützen. Der Sächsische Kleinprojektefonds hat zum Ziel, engagierte Initiativen, Vereine und Bündnisse finanziell bei ihrer Arbeit zu fördern. 

Die von der Freudenberg Stiftung und der Cellex Stiftung ins Leben gerufene Förderinitiative hat dafür in ihrem Premierenjahr 150.000 Euro zu Verfügung. Die zu vergebene Höchstsumme beträgt 5.000 Euro pro Demokratieprojekt. "Wir rechnen in dieser Woche mit den ersten Anträgen", sagte Eva Sturm von der Cellex Stiftung

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Die Fördermittel sollen unbürokratisch an die jeweiligen Projekte ausgezahlt werden. Der Nachweis von Eigenmitteln sei nicht erforderlich, teilte die Stiftung mit. Was zähle, sei eine gute Idee. Dabei würden auch laufende Projekte berücksichtigt.

Ein Gremium prüft, ob die eingereichten Vorhaben den Vorgaben entsprechen. Bewerber müssen in mindestens einem der vier Bereiche "Selbstkompetenz, Selbstbestimmung", "Demokratische Kultur", "Austausch und Akzeptanz" und "Strukturen stärken" aktiv sein.

Wichtigstes Kriterium ist der Bezug zu Sachsen. Bei der Vergabe der Fördermittel sollen Initiativen, Vereine und Bündnisse aus dem ländlichen Raum bevorzugt werden. Ausgeschlossen von einer Förderung sind laut Ausschreibung parteipolitische Aktivitäten. (dpa)