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Neue Friedensrichterin gesucht

Seit 2004 übt Viola Niks dieses Amt in der Gemeinde Arnsdorf aus. Jetzt endete die Amtszeit.

Arnsdorf. Nachbarschaftsstreitigkeiten müssen nicht immer vor Gericht enden. In diesen Fällen kann der Friedensrichter eingeschaltet werden. In Arnsdorf endete die Amtszeit der bisherigen Richterin am 31. Dezember 2014. Am Montag vergeben Arnsdorfs Gemeinderäte den Posten neu.

Der Zwist zwischen den Nachbarn droht zu eskalieren. Dabei geht es vielleicht nur um einen Baum, der zu weit ins Nachbargrundstück reicht. Bevor solche Streitigkeiten vor Gericht landen, kann der Friedensrichter schlichtend eingreifen. In der Gemeinde Arnsdorf übte diese Tätigkeit bisher Viola Niks aus. Sie hat sich für die Stelle wieder beworben.

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Mit den Sorgen und Nöten der Arnsdorfer kennt sie sich aus. Bereits seit zehn Jahren arbeitet Viola Niks ehrenamtlich. „Manchmal hilft bei Konflikten schon, ein offenes Ohr zu finden“, sagt sie zu ihrem Amtsantritt im Jahr 2004. Die Aufgabe macht ihr Spaß. „Ab Januar 2015 bin ich wieder zu den gewohnten Sprechzeiten für Sie da“, teilte Viola Niks im vergangenen Jahr mit. An jedem letzten Mittwoch im Monat hat sie ein offenes Ohr für alle Arnsdorfer, Fischbacher, Kleinwolmsdorfer und Wallrodaer. In der Zeit von 17 Uhr bis 18 Uhr. Ob sie das auch weiterhin machen wird, darüber entscheiden Arnsdorf Gemeinderäte am Montag. Weitere Tagesordnungspunkte sind der Haushalt 2015 und die Entschädigungssatzung. Die Sitzung beginnt um 19 Uhr. (szo/syg)

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