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Neue Hoffnung für Bahnlinie

Die Wiederinbetriebnahme der Strecke Meißen-Nossen-Döbeln nimmt wichtige Hürde.

© Claudia Hübschmann/Archiv

Dresden/ Meißen. Die Verbandsversammlung des Verkehrsverbunds Oberelbe (VVO) hat am Dienstag in Dresden beschlossen, die Wiederinbetriebnahme der Regionalbahnstrecke Meißen-Nossen-Döbeln zu unterstützen. „Das ist auch ein Erfolg vieler Engagierter und von uns Grünen aus der Region, die nie aufgehört haben, für die Bahn zu kämpfen“, erklärte Katja Meier, verkehrspolitische Sprecherin der Grünen-Landtagsfraktion. „Im aktuell vorliegenden Haushaltsentwurf finden sich bisher allerdings keine zusätzlichen Mittel für den VVO und den Verkehrsverbund Mittelsachsen (VMS), die diese Strecke bestellen müssen.“

Nur mit einem entsprechenden Änderungsantrag der Landtagsfraktionen von CDU und SPD, der die notwendigen Mittel vorsieht, werde die Reaktivierung der Strecke von Leipzig über Döbeln, Roßwein und Nossen nach Meißen zu realisieren sein, erklärte Kaja Meier. Sie verweist auf den Einsatz einiger Landtagsabgeordneter von CDU und SPD für die Wiederbelebung der Bahnverbindung. Die müsse „nun Anliegen ihrer gesamten Fraktionen werden“,

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„Damit die Linie nach der Wiederinbetriebnahme zum Erfolg werden kann, müssten die Verkehrsverbünde für eine gute Abstimmung mit dem Zug- und Busverkehr sorgen. Zudem sollte die Regionalbahnlinie wieder bis nach Dresden geführt werden. „Mit der Querung von drei Tarifzonen ergibt sich zudem die Herausforderung, durch Übergangstarife für Tickets mit akzeptablen Preisen zu sorgen“, fordert die Abgeordnete.

Mit der Abbestellung des Personennahverkehrs Ende des Jahres 2015, seien Roßwein und Nossen sowie die angrenzenden Gemeinden nach 147 Jahren vom Eisenbahnnahverkehr komplett abgeschnitten. Sie habe erst vor drei Wochen aktuelle Zahlen zur Fahrgastentwicklung auf den Buslinien und zu den Kosten der Wiederinbetriebnahme der Bahnstrecke bei Wirtschaftsminister Dulig (SPD) angefragt. Die Antwort wird für den 23. November erwartet. (SZ)