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Görlitz

Neue Hoffnung für Rothenburger Straße

Der Stadtrat soll nächste Woche den Ausbau beschließen. Der Fördermittelbescheid könnte bald kommen, sagt die Stadt.

Bauamtsleiter Torsten Tschage (links) und der damalige OB Siegfried Deinege eröffneten im Oktober 2016 die Rothenburger Straße. Jetzt soll der nächste Abschnitt ausgebaut werden.
Bauamtsleiter Torsten Tschage (links) und der damalige OB Siegfried Deinege eröffneten im Oktober 2016 die Rothenburger Straße. Jetzt soll der nächste Abschnitt ausgebaut werden. © Pawel Sosnowski/80studio.net

Völlig überraschend steht am kommenden Donnerstag der Baubeschluss für den grundhaften Ausbau der Rothenburger Straße in Görlitz auf der Tagesordnung des Stadtrates. Konkret geht es um den Abschnitt zwischen Schlesischer Straße und Birkenallee, den die Stadt schon lange plant. Überraschend kommt der Baubeschluss allerdings deshalb, weil bisher keine Fördermittelzusage da ist.

„Wir haben Grund zur Hoffnung, dass die Zusage bald kommt“, sagt Baubürgermeister Michael Wieler. Die Stadt hatte den Antrag bereits im September 2018 eingereicht, weil sie 2019 bauen wollte. Jetzt ist Wieler optimistisch, eventuell schon in den nächsten Wochen eine Zusage zu erhalten. Wenn sie kommt, soll der Baubeschluss schon gefasst sein, damit schnell ausgeschrieben und gebaut werden kann.

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Separater Radweg ist nicht vorgesehen

Der geplante Bauabschnitt ist 457 Meter lang. Straße und Nebenflächen sollen beim Ausbau teilweise verbreitert werden. Einen separaten Radweg wird es aber nicht geben. Stattdessen sind eine 5,30 Meter breite, asphaltierte Fahrbahn und zusätzlich auf jeder Seite ein 1,50 Meter breiter Radfahrschutzstreifen vorgesehen, außerdem ein zwei Meter breiter Gehweg auf der stadtauswärts linken Seite. Das heißt, ähnlich wie beispielsweise auf der Reichenbacher- und Rauschwalder Straße, wird der Radweg baulich nicht von der Straße getrennt, sondern nur markiert.

Zusätzlich soll es an der Kreuzung Schlesische Straße eine sichere Überquerung für Radfahrer geben. Dort wird auch ein zusätzlicher Ampelmast aufgebaut. Die Bushaltestellen werden barrierefrei ausgebaut und mit Tastelementen für Sehbehinderte ausgerüstet. Straßenbäume sind nicht vorgesehen. Die Stadt rechnet für diesen Abschnitt – inklusive Planung und Grunderwerb – mit Kosten von 915.000 Euro. Über die Richtlinie Kommunaler Straßen- und Brückenbau hat sie 660.000 Euro Förderung beim Freistaat beantragt.

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