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Dippoldiswalde
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Neue Ideen für die Hirtenwiesen

Ein ehemaliger Bergmann aus Cunnersdorf regt an, die alten Anlagen bei Glashütte auch für Eheschließungen zu nutzen.

Von Maik Brückner
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Die  Hirtenwiesen zwischen Glashütte und Cunnersdorf.
Die Hirtenwiesen zwischen Glashütte und Cunnersdorf. © Archiv: Frank Baldauf

Horst Diekmann freut sich, dass die alte Bergbaulandschaft an den Hirtenwiesen zwischen Glashütte und Cunnersdorf mit einem Lehrpfad zugänglich gemacht werden sollen. „Es ist lobenswert“, so der Cunnersdorfer. Er kenne diese Gegend, weil es hier schon mal einen Lehrpfad gab und er die Möglichkeit hatte, an der einer Führung durch einen Stollen teilzunehmen.

Mit dem ehemaligen Reinhardtsgrimmaer Bürgermeister Klausjürgen David besuchte er eine Grotte, in der einen Lichtbildervortrag gab. „Für mich als ehemaliger Bergmann war das ein einmaliges Erlebnis“, so Diekmann. Schon damals gab es Überlegungen, wie dieses Gelände und die Grotte zum Beispiel für Hochzeit sinnvoll genutzt werden kann. Diese Gedanken sollte die Stadt wieder aufgreifen, sagt Diekmann. Zudem sollte das Konzept ergänzt werden. Der frühere Lehrpfad begann am Parkplatz an der Kalkhöhe Cunnersdorf und führte direkt zu den Hirtenwiesen. „Jetzt ist der Weg zum größten Teil erneuert“, so der Cunnersdorfer. Es fehle aber die Ausschilderung. Es wäre sinnvoll, die Hirtenwiesen in den Wanderwegeplan der Stadt aufzunehmen. Eine schöne Rundstrecke wäre zum Beispiel die Strecke Cunnersdorfer Linde, Hirtenwiesen, Lehrpfad und Parkplatz. „Hier ergeben sich sagenhafte Aussichten mit den Höhepunkten der Bergbaugeschichte“, so Diekmann.

Sowohl Bürgermeister Markus Dreßler (CDU) als auch der Chef des Glashütter Bergbauvereins, Thomas Witzke, freuten sich über die Anregungen. Dreßler sieht Chancen, diese einfließen zu lassen. Allerdings werde sich Stadt und Verein zunächst bemühen, die bestehenden Ideen zu realisieren. Dazu gehören Absprachen mit den Anliegern, dem Gartenverein und dem Forst, um eine Grundlage für die Arbeit des Bergbauvereins zu schaffen. Dann sollen die Ideen aus dem Konzept umgesetzt werden. Danach könne man schauen, ob man weitere Ideen einbeziehen kann. Das hänge aber auch davon ab, was der Verein leisten könne. Die Einbindung der Wege in das Wanderwegenetz ist aus Sicht von Dreßler vorgesehen. Geschehen solle das, wenn die Pläne überarbeitet werden.

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