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Neue Internetseite zum Geldbeantragen

Bischofswerda und Partner fördern Ehrenamts-Projekte. Sie sollen die Stadt schöner machen. Das wurde lange geplant, jetzt geht es wirklich los.

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© dpa

Bischofswerda. Wer Ideen hat, mit denen es sich für viele schöner leben lässt in der Heimatstadt, soll nicht auch noch draufzahlen. Daraus entwickelte 2014 Bischofswerdas damaliger Stadtmarketing-Chef Stephan Härtel die Idee, einen Verfügungsfond ins Leben zu rufen. Härtel verließ das Rathaus, seine Idee blieb. Und startet jetzt als Projekt. Die letzte Hürde wurde gerade genommen, indem der Stadtrat die Richtlinie bewilligte, nach der künftig das für eine Förderung von Projekten zur Verfügung stehende Geld bewilligt wird. Bereits am Start war zuvor ein Gremium aus neun Ehrenamtlichen, das die Geldvergabe managt. Sie hatten sich dafür beworben bzw. waren angesprochen worden. Der Stadtrat stimmte der Besetzung des Gremiums zu.

Zur Verfügung stehen bis 2019 maximal 25 000 Euro für Kleinprojekte in der Innenstadt sowie 10 000 Euro bis 2020 für die Südstadt. Maximal gibt es 1000 Euro pro Jahr und Projekt. Bis zur Hälfte der Kosten wird gefördert. Das Geld kommt aus Mitteln der Städtebauförderung des Bundes, des Landes und der Stadt. Nach Angaben der Stadtverwaltung gewähren Stadt und Land sie als freiwillige Leistung.

Einen Antrag auf Förderung eines Projektes kann ab sofort jeder stellen. Eine Internetseite bei der Stadtverwaltung Bischofswerda wurde dafür frei geschaltet. OB Holm Große kündigte das für den 1. Dezember an. Anträge können das ganze Jahr gestellt werden, bearbeitet werden sie in der Reihenfolge ihres Eingangs. Mehr Informationen gibt es auf der dazugehörigen Internetseite der Stadt. (SZ/ass)

www.bischofswerda.de (Leben/Wohnen u. Arbeiten)