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Riesa

Neue Jobs für 150 Langzeitarbeitslose

Wer viele Jahre Hartz IV bezieht, hat es auf dem Arbeitsmarkt schwer. Mit Fördergeld lässt sich im Landkreis aber was machen.

© Symbolfoto: Frank May/dpa

Riesa/Meißen. Jeden Tag um sieben auf der Matte stehen und das jede Woche neu: Das fällt Leuten nicht leicht, die seit Jahren mit Hartz IV zuhause sitzen. Dennoch ist es dem Jobcenter des Landkreises Meißen im vergangenen Jahr gelungen, mehr als 150 Langzeitarbeitslose in neue Jobs zu bringen. 

Davon sind 62 Fälle auf zwei Jahre befristet, 58 Fälle sogar auf fünf Jahre oder unbefristet, sagt Jobcenter-Vicechef Enrico Münch. Möglich macht das das sogenannte Teilhaben-Chancen-Gesetz, das massiv Fördergeld verspricht: Wer jemanden einstellt, der zuvor mindestens sechs Jahre lang Hartz IV bezogen hat, bekommt fünf Jahre lang einen erheblichen Lohnzuschuss, der die ersten beiden Jahre sogar 100 Prozent umfasst. So erhofft man sich, Menschen wieder dauerhaft für den Arbeitsmarkt fit zu machen.

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Von den gut 150 erfolgreichen Fällen sind etwas mehr als die Hälfte bei öffentlichen Arbeitgebern gelandet – bei Städten und Gemeinden, Diakonie, Lebenshilfe, Kitas oder dem DRK. 40 Prozent arbeiten nun in der freien Wirtschaft, etwa für Baubetriebe, Garten-/Landschaftsbauer, Gastronomiebetriebe oder Dienstleister. (SZ/csf)

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