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Neue Kita für Striesen

In der Geisingstraße ist künftig Platz für 132 Kinder. In einer von sieben Gruppen wird sogar sorbisch gesprochen.

Von Marco Henkel

Jetzt kann das Spielen beginnen. Sozialbürgermeister Martin Seidel (parteilos) eröffnete am Freitag eine neue Kindertagesstätte in der Geisingstraße. Insgesamt bietet sie 132 Plätze, 45 davon für Krippenkinder. Für 30 Plätze haben sich Dresdner Unternehmen, wie etwa das Frauenhofer Institut, Belegrechte für die Mitarbeiterkinder gesichert.

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Das Gebäude der Kita ist in rund acht Monaten in Container-Bauweise errichtet worden. Es besteht aus 80 mobilen Raumeinheiten, ist zweigeschossig, nicht unterkellert und umfasst eine Nutzfläche von 1.120 Quadratmetern, auf denen neben den Gruppenräumen auch eine Cafeteria, eine Kinderküche und ein Sportraum untergebracht sind.

Insgesamt wurden die Container dafür für zehn Jahre angemietet. Die jährliche Miete beträgt 200.000 Euro pro Jahr. Weitere 580.000 Euro investierte die Stadt in Erschließung des Grundstücks, die Möblierung und die Gestaltung der 4.140 Quadratmeter großen Außenanlage.

Erstmals in Dresden gibt es in der Geisingstraße auch ein Angebot für sorbisch sprechende Kinder. Die Idee dazu kam vom Verein „Stup dale“, der sich für die Interessen der Sorben in der sächsischen Landeshauptstadt einsetzt. Eigens dafür wurde auch eine sorbisch-sprechende Erzieherin eingestellt. Die neue Kita ist bereits die neunte aus Containern bestehende Tagesstätte, die in diesem Jahr eingeweiht wurde. Am kommenden Montag folgt in der Bramschstraße die zehnte, am 29. Juli in der Merseburger Straße die Elfte. Zwei weite kommen am 1. August dazu.