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Neue Kita unter Dach und Fach

Im vergangenen Oktober war Baubeginn – nun wurde am Kalkberg in Meißen schon Richtfest gefeiert.

© Claudia Hübschmann

Meißen. Es ist nach dem Knirpsenland in der Hainstraße und dem Kinderhaus an der Alten Ziegelei bereits der dritte Kitaneubau seit 2013 in Meißen: Auf dem Gelände neben der Schule zur Lernförderung am Kalkberg baut die Stadt derzeit eine moderne Kindertagesstätte in eigener Trägerschaft. Im vergangenen Oktober haben die Arbeiten begonnen. Nun steht bereits das Dach. Unter diesem sollen künftig Kinder spielen und sich wohlfühlen können.

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Noch herrscht Baustellenatmosphäre auf dem Gelände, brummen die Maschinen und laufen die Arbeiter in schweren Schutzstiefeln umher. Doch schon ab Herbst werden hier andere Töne zu hören sein, fröhlicher Kinderlärm wird dann den Alltag in dem großzügigen Bau an der Querstraße prägen.

Nachdem die Gebäudehülle geschlossen und das Dach aufgesetzt ist, können nun die Innenarbeiten beginnen. Oberbürgermeister Olaf Raschke zeigte sich angesichts des guten Fortganges der Bauarbeiten erfreut: „Zuletzt haben wir an der Alten Ziegelei gespürt, wie von einer Kindereinrichtung Impulse für den ganzen Stadtteil ausgehen können. Das Areal ist als Eigenheimstandort bei jungen Familien gefragt wie nie.“

Seit März ist die Anmeldung in der neuen Kita am Kalkberg möglich. Vier Gruppenräume bieten ab Herbst Platz für 60 Mädchen und Jungen. Aus diesen Zimmern gelangt man an drei Seiten des Hauses direkt in den grünen Außenbereich. Auf befestigten Terrassen können die Kinder bei schönem Wetter spielen und kleine Mahlzeiten einnehmen. Freundlich, hell und farbenfroh soll auch die Innengestaltung ausfallen. Die bodentiefen Fensterfronten sorgen zusätzlich für viel Licht in den Räumen.

Sollen Sonne und Hitze einmal draußen bleiben, können Terrassenmarkisen heruntergelassen werden. Nebenräume, wie Abstell- und Hausanschlussräume, die auch ohne Tageslicht auskommen, sind in der Mitte des kompakten Baus angeordnet. Im nördlichen Teil des Gebäudes sind Personal-, Integrations- und Projekträume zu finden. Die Sanitärbereiche liegen zwischen den Gruppenzimmern und lassen sich natürlich belüften. Ein großzügiger Flur verbindet alle Räume und bietet jede Menge Bewegungsfreiheit. Auch die Freiflächen sollen noch in diesem Jahr fertig werden. Richtig austoben, dürfen sich die kleinen Bewohner künftig auf einer Spielinsel mit Rollerbahn und Sandkasten, die auf dem Außengelände entsteht.

Rund 1,8 Millionen Euro fließen in das Vorhaben, das zum größten Teil aus Mitteln des Investitionskraftstärkungsgesetzes durch die Sächsische Aufbaubank unterstützt wird. Gute Nachrichten gibt es auch für die Allerjüngsten: Noch in diesem Jahr beginnen die Planungen für den Krippenanbau. Hier sollen 28 Plätze bis Ende 2019 zusätzlich entstehen. Ein Name für die neue Kita fehlt übrigens noch. (KR/SZ)