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Niesky

Neue Kümmel-Tasse gibt‘s schon jetzt

In diesem Jahr ist das Nieskyer Eisstadion das Motiv. Der Verkaufserlös geht an die fünf Kindergärten in der Stadt.

Tornado-Crack Richard Jandik (rechts unten) stößt auf das Gelingen der Hilfsaktion mit der neuen Kümmel-Tasse an.
Tornado-Crack Richard Jandik (rechts unten) stößt auf das Gelingen der Hilfsaktion mit der neuen Kümmel-Tasse an. ©  privat

Aufgeregt sind die Kinder und ihre Erzieherinnen in der Zinzendorf-Apotheke. Sie warten nicht etwa auf Medikamente, sondern dass der Nieskyer Cartoonist Kümmel und Apotheker Heiko Neumann ihnen den symbolischen Scheck überreichen: Jeweils 100 Euro bekommt jede Kita in der Stadt, egal von welchem Träger sie geführt wird. 500 Euro – das war der Verkaufserlös der traditionellen Kümmel-Tasse im vergangenen Jahr, die damals mit dem Bild des ältesten Gebäudes von Niesky, dem Raschke-Haus, versehen war. „Wir machen das jetzt zum zwölften Mal. 2019 haben wir das Eisstadion als Motiv gewählt“, erzählen die beiden Initiatoren, die vor zwei Jahren das Konzept der Hilfsaktion leicht verändert haben. Denn nun gibt es nicht mehr wie früher lustige Kümmelfiguren auf dem Henkelpott. „Nach so langer Zeit hatte sich die Idee etwas überlebt. Wir wollten einen neuen Impuls setzen und haben uns für stadtbildprägende Gebäude entschieden“, erzählt der Apotheker. Natürlich stammen die Motive auch weiterhin aus Kümmels Feder und machen die Trinkgefäße damit zu etwas Besonderem.

Überhaupt zeichnet sich ein erfreulicher Trend ab: Rückt die Weihnachtszeit näher, werden die beiden Ideengeber schon nach der neuesten Kreation gefragt. Die steht nun in Form von 400 Bechern und 200 Tassen mit dem Eisstadion-Bild zum Kauf bereit. Beim Weihnachtsmarkt kommen Sammler am Stand der Stadt Niesky zum Zuge. Darüber hinaus ist die limitierte Auflage bei Lotto Schatte, in der Zinzendorf-Apotheke und im Museum zu haben.

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Heiko Neumann könnte sich gut vorstellen, dass die Becher in Zukunft noch einen anderen Zweck erfüllen. „Ich werde mit den Verantwortlichen der Stadtwerke sprechen, ob man den Eisstadion-Becher bei den Heimspielen der Tornados als Pfandbecher einsetzen kann. Das wäre nachhaltig, würde die Umwelt weniger belasten und die Fans hätten mit diesem speziellen Motiv auch noch was davon.“ Eishockey-Crack Richard Jandik, der für die Tornados schon manche Schlacht geschlagen hat, ist stolz, dass die sportliche Heimat der Kufenflitzer so in der Öffentlichkeit gewürdigt wird. „Das Stadion ist ja inzwischen eine Art Wahrzeichen der Stadt. Es ist schon toll, wenn sich die Leute danach reißen und mit dem Kauf noch etwas Gutes tun.“

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