merken

Dresden

Neue Leitungen für Wasserspeicher

An der Fischhausstraße wird ein großer Hochbehälter gebaut. Derzeit schaffen die Bauleute wichtige Voraussetzungen. 

Bislang wird das Gebiet mit Trinkwasser aus Hosterwitz versorgt. Mitte 2021 soll der Neubau in Betrieb gehen. © SZ/Peter Hilbert

Die Drewag investiert kräftig, um die Trinkwasserversorgung im rechtselbischen Stadtgebiet auszubauen. Der Dreh- und Angelpunkt ist das Fischhausgelände, wo ein neuer großer Hochbehälter gebaut wird.

In einem ersten Schritt war dort der 1875 fertiggestellte unterirdische Trinkwasser-Hochbehälter Saloppe binnen eines Jahres ab März 2017 abgebrochen worden. Der benachbarte Hochbehälter Hosterwitz versorgt währenddessen weiter das Gebiet. Im Juli vergangenen Jahres hatten die ersten Arbeiten zum Bau des neuen Behälters begonnen. Dabei müssen große Rohrleitungen umverlegt werden, damit während des gesamten Baus die weitere Wasserversorgung gesichert wird. Eine südliche Umgehung des Baufelds sei Anfang März fertig geworden, teilt Drewag-Sprecherin Gerlind Ostmann mit. Derzeit wird am Bau weiterer Leitungsverbindungen gearbeitet.

Anzeige
Symbolbild Anzeige

Mitsubishi wächst – jetzt mitwachsen.

Das Autohaus Thiemig sucht ab sofort neue Mitarbeiter im Bereich Kfz-Mechatronik. 

Begonnen wurde jetzt mit den Erdarbeiten für das zentrale Schieberhaus. Geplant ist, dass Ende Mai die ersten Betonarbeiten anfangen. Parallel dazu wird die Baugrube für die erste große Wasserkammer des Behälters ausgehoben.

Bisher wurden auf der Baustelle rund 3.500 Kubikmeter Erdmassen ausgehoben. Die Leitungsbauer haben auf einer Länge von 350 Metern Rohre verlegt. Mitte 2021 soll der Neubau in Betrieb gehen. Dann hat der alte Hochbehälter Hosterwitz ausgedient. Mit einem Fassungsvermögen von 18.800 Kubikmetern hat der neue Speicher über 3.000 Kubikmeter mehr Volumen als der alte.

Noch ist der alte Hochbehälter in Hosterwitz in Betrieb.  © SZ/Peter Hilbert