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Dresden

Neue Leuchten im Großen Garten

Die alten DDR-Lampen werden durch moderne Alternativen ersetzt. Vor allem wegen des Baumschutzes ist das ein langwieriger Prozess. 

Die alten Lampen aus DDR-Zeiten (re.) werden abgebaut und durch schlankere Lampen ersetzt. © SIB

Spaziergänger und Freizeitsportler sehen im Großen Garten seit Monaten langgezogene, tiefe Schächte. Mal befinden sie sich an der Haupt-, mal an der Querallee. Zuletzt waren die Bauarbeiter vom Palais aus in Richtung Zoo aktiv. Dieser Bauzustand wird auch noch eine Weile andauern. Denn das Sächsische Immobilien- und Baumanagement (SIB) tauscht noch bis Ende September die Lampen im Großen Garten aus. Die bisherige Beleuchtung stammt aus dem Jahr 1967 und musste nun modernisiert werden, wie es vom SIB heißt.

Hoher und schlanker Mast

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Dazu gehört nicht nur der höhere und schlankere Mast mit dem gläsernen Leuchtkörper. Zudem müssen auch die elektronischen Leitungen ausgetauscht werden, was die Tiefbauarbeiten erklärt. Und weil das Erdreich einmal aufgegraben wird, erneuert die Drewag im Großen Garten gleich noch das Mittel- und Niederspannungsnetz. Doch ganz einfach sind die Bauarbeiten im dicht mit Bäumen bepflanzten Parkgelände nicht.

Das scheinbar langsame Bautempo wird dabei besonders vom Baumschutz bestimmt. Laut SIB-Sprecher Tobias Lorenz wird die Erde schonend ausgehoben, um die Wurzeln zu schützen. Teilweise müssen die Bauarbeiter das mit den Händen erledigen, teilweise mit einem Saugbagger. Zudem wird der Ablauf auch davon bestimmt, die Parkbesucher so wenig wie möglich bei ihrem Spaziergang durch die Grünanlage zu beeinflussen. Rücksicht muss zudem auch auf den Betrieb der Parkeisenbahn genommen werden, die derzeit Hochsaison hat. Die neuen Leitungen müssen teilweise unter den Schienen hindurch verlegt werden.

Energiesparende Ausführung

Die Arbeiten laufen laut Lorenz trotzdem planmäßig. Die neuen, größeren Lampen sind schon nahe der Jungen Garde sowie an der Hauptallee unweit des Palais zu sehen. Sie werden künftig mit energiesparenden LED‘s betrieben. Der Denkmalschutz hat das aber alles abgesegnet. Ein paar historische Kandelaber bleiben aber auch künftig erhalten. Am Weg zum Carolaschlösschen werden drei vorhandene Kandelaber auf LED-Technik umgerüstet und zudem durch zwei neue bauähnliche Kandelaber ergänzt. Insgesamt investiert der Freistaat in die Bauarbeiten rund 2,3 Millionen Euro.

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