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Neue Migränetherapie: 

Neue Hoffnung für Migränepatienten. Es pulsiert, hämmert, pocht oder sticht – und das meist attackenartig. 

© Gerd Altmann

Für viele ein Zeichen, dass bald ein Migräneanfall einsetzt. Migräne betrifft meist nur eine Kopfhälfte und kann Betroffene vollkommen außer Gefecht setzen. Umso besser ist es, dass über das Krankheitsbild der Migräne stetig neue Erkenntnisse gewonnen werden. Doch welche neuen Migränetherapien gibt es? Erfahren Sie es hier.

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Was ist der Unterschied zwischen Migräne und Kopfschmerzen?

Migräne und „klassische“ Kopfschmerzen unterscheiden sich nicht nur anhand der Intensität des Schmerzes, sondern auch an der Schmerzart und durch die Begleiterscheinungen. Oftmals tritt Migräne regelmäßig, also periodisch, als Anfall oder Attacke auf. Die Schmerzen sind dabei pulsierend beziehungsweise hämmernd. Kopfschmerzen fühlen sich hingegen eher dumpf an und zeichnen sich durch einen vornehmlich gleichmäßigen Druckschmerz aus. Zu den Begleiterscheinungen der Migräne zählen Übelkeit und Erbrechen sowie eine Überempfindlichkeit gegenüber Lichteinstrahlung oder Geräuschen. Alles über Migräne erfahren Sie hier. Wie oft Patienten an Migräneattacken leiden, unterscheidet sich je nach Einzelfall. Fakt ist dabei jedoch, dass Betroffene durch die starken Schmerzen zumeist nicht aktiv am Alltag teilnehmen können. Anstatt des gewohnten Tagesablaufes steht Bettruhe in einem abgedunkelten Zimmer auf dem Programm. Das schränkt die Lebensqualität erheblich ein. Neue Migränetherapien versuchen hier Abhilfe zu schaffen.

Erleichterung für Patienten – neue Migränetherapie in Sicht

Als Proteine (Eiweiße) mit dem Potenzial, den Alltag für viele Schmerzgeplagte zu erleichtern, haben vor Kurzem Antikörper von sich reden gemacht. Sie können das Signal eines der wichtigsten Migräneverursacher, dem Nervenbotenstoff CGRP (kurz für: Calcitonin Gene-Related Peptide) unterbinden. Die Schmerzauslösung wird somit also schlichtweg gehemmt. Die neue Migränetherapie basiert nicht auf dem Prinzip der mündlichen Einnahme – wie das bei Schmerztabletten gemeinhin der Fall ist – sondern wird unter die Haut gespritzt. Das Ganze erfolgt nicht erst, wenn die Migräne beginnt, sondern kann vorbeugend, also präventiv, eingesetzt werden. Migränepatienten, die mindestens vier Tage im Monat unter den einschränkenden Schmerzattacken leiden, können sich die Antikörper monatlich als Spritze geben lassen. Nach einer Schulung ist es sogar möglich, dass sich die Betroffenen – ähnlich wie bei Diabetes – selbst spritzen dürfen.

Neue Erkenntnisse über Migräne: Vorbeugen ist besser als Nachsorge

Bisher wurden Migräneanfälle in erster Linie dann bekämpft, wenn es bereits erste Anzeichen für eine Kopfschmerzattacke gab. Das Credo lautet dabei stets: Nur wenn die Schmerzen allzu heftig oder die Auswirkungen auf die Lebensqualität allzu negativ sind, sollten Patienten zum Migränemittel greifen. Eine zu häufige Einnahme kann die Wirkung von Schmerzmitteln nämlich auch gänzlich umkehren – und somit Schmerzen verursachen. Ein Risiko, das nicht zu unterschätzen ist. Neue Migränetherapien setzen deshalb schon vor den eigentlichen Schmerzattacken ein und wägen ab, was vorbeugend getan werden kann. Die Migräneprävention mit Medikamenten zielt darauf ab, die Anzahl der Tage, an denen Patienten unter den einschränkenden Kopfschmerzen leiden, vorab zu reduzieren. Meistens handelt es sich dabei um eine Dauertherapie, mit der die Schmerzattacken nicht vollständig eliminiert, sondern lediglich gemindert werden können. Der Einsatz von Medikamenten kann dabei helfen, die Migräneanfälle präventiv zu behandeln. Sinnvoll ist es aber auch, den eigenen Lebensrhythmus im Blick zu behalten. Also sogenannte Trigger (häufige Migräneauslöser) wie Stress, Schlafmangel oder der Genuss von Alkohol zu meiden. Neue Erkenntnisse über Migräne sammeln Mediziner insbesondere durch die Kooperation mit Betroffenen. Schmerztagebücher, in denen Patienten ihre Lebensumstände, ihr Stresslevel und die zu sich genommenen Lebensmittel protokollieren, sind die Basis, um die Krankheit sowie mögliche neue Migränetherapien weiter zu erforschen.