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Neue Pläne für das Festspielhaus

Das Gelände soll umgestaltet werden. Auch ein ehemaliges Militärgelände spielt eine Rolle.

Von Sarah Herrmann

Die Sanierung des Ostflügels vom Schauspielhaus Hellerau ist bereits beschlossene Sache. Zeit, sich um weitere Probleme zu kümmern. So soll das Außengelände zwischen Boltenhagener Straße, Am Festspielhaus und Valeria-Kratina-Weg umgestaltet werden. Das ist vor allem notwendig, um neue Stellplätze zu schaffen. Bisher werden die Fahrzeuge auf dem Vorplatz des Festspielhauses abgestellt. Das sollte aber eigentlich nur eine Zwischenlösung sein und steht der Umgestaltung des Vorplatzes im Wege. Künftig sollen die Pkws parallel zu den Straßen Am Festspielhaus und Valeria-Kratina-Weg abgestellt werden. Diese werden ausgebaut, damit sie besser befahrbar sind. Auch die Fußwegverbindung zur Karl-Liebknecht-Straße soll verbessert werden. Neben Stellplätzen sollen auch neue Lager, Depots und gegebenenfalls Ateliers sowie weitere Räume mit künstlerischer Nutzung entstehen. Die bestehenden Lagergebäude sollen abgerissen werden.

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Um die Ziele umzusetzen, soll ein Bebauungsplan aufgestellt werden. Der umfasst auch eine Fläche nahe der Boltenhagener Straße. Hier befanden sich früher Panzergaragen der Sowjetarmee. Noch ist das Areal nicht in Besitz der Landeshauptstadt. Sie will es für die geplante Erweiterung allerdings kaufen. Nicht die einzigen Kosten, die deshalb anfallen. So ist das Gebiet mit Altlasten belastet und muss vor einer Bebauung saniert werden. Je nach Belastung sind dafür teils hohe Millionenbeträge notwendig. Es könnte allerdings gelingen, Fördermittel zu bekommen. Ob der Bebauungsplan aufgestellt wird, entscheidet der Bauausschuss am 26. September. (SZ/sh)