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Sachsen

Neue Rektorin für die TU Dresden bestätigt

Sachsens Wissenschaftsminister bestätigt Ursula M. Staudinger für die Leitung der Universität. Ihr Amt beginnt damit am 18. August.

Die Professorin Ursula M. Staudinger kurz nach ihrere Wahl im März zur neuen Chefin von Sachsens größter Uni.
Die Professorin Ursula M. Staudinger kurz nach ihrere Wahl im März zur neuen Chefin von Sachsens größter Uni. © TUD

Dresden. Ein Wechsel an der Spitze der einzigen ostdeutschen Elite-Uni  im August.  Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow hat Professorin Ursula Marie Staudinger am Donnerstagmittag offiziell zur neuen Rektorin der TU Dresden bestellt. Sie tritt die Nachfolge von Prof. Hans Müller-Steinhagen an. Er hatte die die Universität zehn Jahre lang geführt und mit seinen Teams den Titel einer Exzellenz-Universität herangeholt. 

Prof. Ursula M. Staudinger war Mitte März durch den Erweiterten Senat der Universität zur neuen Rektorin gewählt worden. Mit der offiziellen Bestellung zur Rektorin kann die Wissenschaftlerin nun wie vorgesehen am 18. August das Amt für die kommenden fünf Jahre übernehmen. Ihre neue Arbeitsstelle ist Staudinger durchaus bekannt. Von 1999 bis 2003 war sie bereits an der TU Dresden im Bereich der Entwicklungspsychologie tätig.

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Der bisherige Rektor, der Ingenieur Hans Müller-Steinhagen, tritt im August ab und geht in den Ruhestand.
Der bisherige Rektor, der Ingenieur Hans Müller-Steinhagen, tritt im August ab und geht in den Ruhestand. © (c) Christian Juppe

"Mit Frau Professor  Staudinger übernimmt eine vielseitig erfahrene, international vernetzte und hoch kompetente Wissenschaftlerin die Führung der TU Dresden. Ich bin überzeugt, dass sich die Universität mit ihr an der Spitze erfolgreich weiterentwickeln und den Exzellenz-Status festigen und ausbauen wird", erklärt Wissenschaftsminister  Gemkow. 

Ursula M. Staudinger studierte von 1978 bis 1984 Psychologie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und an der Clark University in Massachusetts. Sie forschte an der FU Berlin sowie  am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin. Für zehn Jahre war sie schon einmal Vizepräsidentin einer Universität, in Bremen.

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