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Neue Spieler, neue Hoffnung

Der FC Erzgebirge Aue hat seinen Kader in der Winterpause gehörig umgebaut. Gleich acht neue Spieler sollen dem Tabellenletzten in der Rückrunde dabei helfen, den Abstieg aus der 2. Bundesliga doch noch zu verhindern.

© dpa

Fabian Held

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Aue. Acht Zu- und fünf Abgänge: Der FC Erzgebirge Aue hat seinen Kader im Winter ordentlich umgekrempelt. „Unser Ziel war es, unsere Mannschaft vor dem Wiederbeginn der Punktspiele qualitativ zu verstärken und für den Kampf um den Klassenerhalt gerüstet zu sein“, sagte Präsident Helge Leonhardt vor dem Pflichtspielauftakt 2015 in der 2. Fußball-Bundesliga am Freitagabend daheim gegen RB Leipzig. Verstärken heißt im Fall von Schlusslicht Aue aber auch: Altlasten abwerfen und Sommer-Transfers korrigieren. Die drei Sommer-Neuzugänge Thorsten Schulz sowie die Brüder Hannes und Henri Anier musste bereits nach einem halben Jahr wieder gehen.

Der komplette Sturm - alles Neuzugänge des Ex-Coaches Falko Götz - wurde ausgetauscht. Das ist der Philosophie des Trainers Tomislav Stipic geschuldet, der den Klassenverbleib vor allem spielerisch sichern will. Dafür nimmt er auch das Risiko in Kauf, im Sommer wieder von vorn anfangen zu müssen, denn fünf der Neuzugänge spielen nur leihweise im Lößnitztal. „Es geht um das primäre Ziel und das ist das kurzfristige Ziel: den Klassenerhalt zu erreichen“, sagte Stipic.

Für die Tore im Kampf gegen den Abstieg sollen jetzt Stefan Mugosa (ausgeliehen vom 1. FC Kaiserslautern) und Bobby Wood (TSV 1860 München/Vertrag bis Juni 2017) sorgen. Mugosa stellte sein Können schon einen Tag nach seinem Wechsel unter Beweis und schoss im Testspiel gegen Slavia Prag ein Tor. Er wird weitere folgen lassen müssen. Die bisher von Aue erzielten 16 Treffer in 19 Saison-Spielen sind viel zu wenig.

Eine Neuentdeckung aus den eigenen Reihen könnte Mugosa dabei unterstützen: Der Franzose Dorian Diring ist eigentlich Mittelfeldspieler und war unter Stipic bisher nur Reservist. In der Not wurde Diring während des Trainingslagers im Angriff getestet und wusste zu überzeugen. Er traf ebenfalls gegen Prag und sicherte sich ein Lob seines Chefs. (dpa)

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