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Neue Mutter-Kind-Station in Elblandklinik Meißen fertig

Neben der modernisierten Geburtenstation gibt es auch einen neuen Krankenhausleiter.

© Claudia Hübschmann

Von Marcus Herrmann

Die Drittelstunde – der SZ-Podcast

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Meißen. Bereits kurz vor dem Jahreswechsel konnte der Umbau der Geburtenstation im Meißner Elblandklinikum nach kurzem Bau abgeschlossen werden. Das teilt Sprecherin Sabine Seiler mit. Demnach sind die Räumlichkeiten nun optimal angeordnet und entsprechen höchsten Sicherheitsstandards.

Lange Wege zum Kinderzimmer gibt es nicht mehr, die Neugeborenen sind in direkter Nähe der Mütter untergebracht. „Darüber hinaus können wir nun eine integrierte Wochenbettpflege anbieten. Dies beinhaltet die gemeinsame Betreuung von Mutter und Kind. Selbstverständlich sind auch die Väter willkommen“, so Seiler.

In die Neugestaltung waren Hebammen, Kinderkrankenschwestern, Schwestern und Ärzte mit einbezogen, da sie Familien individuell von der Aufnahme bis zur Entlassung betreuen und somit die Bedürfnisse und Wünsche am besten kennen.

Ziel des Umbaus sei es gewesen, den wachsenden Bedürfnissen werdender Eltern noch besser gerecht zu werden und dafür zu sorgen, „dass die Eltern von Anfang an mit ihrem Nachwuchs zusammen sein können“. Auf Wunsch kann nun im Elblandklinikum Meißen ein Familienzimmer gebucht werden. Hier erhält die junge Familie Gelegenheit, die ersten Tage gemeinsam zu erleben. „Die Räume wurden einem neuen Farbkonzept unterzogen und sind modern und wohnlich ausgestattet“, sagt Seiler. Man biete den Müttern die Möglichkeit, 24 Stunden mit ihrem Kind zusammen zu sein.

Innerhalb des Elblandklinikums Meißen hat außerdem Chefarzt Dr. med. Martin Wolz, der das Zentrum für Neurologie und Geriatrie verantwortet, mit Jahresbeginn das Amt des Ärztlichen Direktors übernommen. Er löst damit seinen langjährigen Vorgänger, Chefarzt Dr. med. Holger Sebastian ab. Martin Wolz bildet damit gemeinsam mit der Verwaltungsdirektorin, Katrin Oesterreich, und Pflegedirektor, Roberto Kühne, die Krankenhausleitung in Meißen. „In seinem Amt vertritt er die Chefärztinnen und Chefärzte des Meißner Klinikums und wird maßgeblich an dessen Strategie und Weiterentwicklung beteiligt sein“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Neben seiner Leitungsfunktion in der Neurologie und Geriatrie liegen seine besonderen medizinischen Expertisen in der Behandlung der Parkinson-Erkrankung und von Schlaganfallpatienten. Stellvertretender Ärztlicher Direktor ist Prof. Dr. med. Oliver Stöltzing, Chefarzt des Zentrums für Allgemein- und Viszeralchirurgie und Chirurgische Intensivmedizin. Bei Chefarzt Holger Sebastian bedankten sich Vorstand und Krankenhausleitung ausdrücklich für die fünf Jahre dauernde Tätigkeit als ärztlicher Direktor. (SZ)