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Neue Wohnungen in der City

Die WGP lässt jetzt das Gebäude Dohnaische Straße 72 sanieren. Aus dem früheren Lückenfüller wird ein Familienwohnhaus.

© WGP

Von Thomas Möckel

Pirna. Die Städtische Wohnungsgesellschaft Pirna (WGP) hat damit begonnen, das Haus Dohnaische Straße 72 in der Pirnaer Altstadt zu sanieren. Die Gerüste stehen seit mehreren Tagen, Handwerker sind derzeit mit Abbrucharbeiten beschäftigt. Bis zum Herbst kommenden Jahres lässt Pirnas größter Vermieter das Gebäude umgestalten, vor allem im Innern ändert sich vieles. Bislang beherbergte das Haus acht Zweiraum-Wohnungen, die sich laut WGP-Chef Jürgen Scheible in dieser Form nur noch schwer vermieten ließen. Nach den aktuellen Plänen werden nun je zwei dieser kleinen Quartiere zu einer großen Vierraum-Wohnung zusammengelegt, vier davon gibt es später in dem Haus, jede von ihnen ist ungefähr 124 Quadratmeter groß. Laut WGP verfügt jede Wohnung über einen Balkon mit Laubengang an der Rückseite des Hauses. Zudem hat jedes Apartment künftig zwei Bäder und eine geräumige Wohnküche. „Wir wollen in erster Linie Wohnraum für Familien schaffen, die gern zentral gelegen am Rande der Altstadt wohnen wollen“, sagt Scheible. Von der Rückseite führt bald ein direkter Weg zur Grohmannstraße, damit der Weg zum Parkplatz möglichst kurz ist. Das Wäschegeschäft im Erdgeschoss bleibt erhalten und wird auch während der Bauarbeiten geöffnet sein. Das Haus Dohnaische Straße war in den letzten Jahren der DDR hochgezogen worden, um das rechts daneben gelegene Gebäude – in dem heute das Eiscafé Alfredo ist – vor dem Einsturz zu bewahren. Anstelle des Gebäudes Nummer 72 stand ganz früher ein altes Renaissance-Haus, das aber wegen Baufälligkeit abgerissen werden musste. Dadurch allerdings wurde das Alfredo-Haus instabil, die Giebelwand musste bis zur Lückenbebauung mit Balken abgestützt werden.

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