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Neue Zisterne für Glashütte geplant

Ursprünglich sollte der große Wasserbehälter an der Schule entstehen. Doch nun gibt es einen anderen Standort.

© Symbolfoto: Egbert Kamprath

Von Maik Brückner

Glashütte. Die Stadt Glashütte rückt von ihrem Plan ab, an der Grundschule Glashütte eine Zisterne zu errichten. Darüber berichtet Bürgermeister Markus Dreßler (CDU) in der jüngsten Stadtratssitzung. Stattdessen werde man diese auf der Festwiese errichten. Darauf habe man sich mit der Firma geeinigt, die ursprünglich die Zisterne an der Grundschule bauen sollte. Dort wurde bereits Ende Juni 2016 mit den Arbeiten begonnen. Dazu wurde zunächst die dort befindliche alte Kläranlage abgerissen.

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Kurz danach verhängte die Stadt einen Baustopp, weil die Baufirma nicht alle Vorgaben der Stadt und der Bauplanung eingehalten haben soll. Daher sei es zu statischen Problemen gekommen, ließ die Stadt wissen. Die Baufirma hingegen vertrat die Ansicht, dass die vorgegebene Bauweise nicht funktioniere. Deshalb hatte sie Mehrkosten in Höhe von 90 000 Euro angemeldet. Der Bau sollte ursprünglich rund 115 300 Euro kosten.

Mit „anwaltlicher Hilfe“ suchten beide Seiten nach einer Lösung des Konflikts. Die wurde nun offenbar mit dem Verlegen des Standortes gefunden. Bei der Feuerwehr zeigte man sich darüber erfreut. Schließlich benötige man die Zisterne.

Dreßler geht davon aus, dass der Bau der Zisterne nach dem Stadtfest Mitte Mai beginnen wird. Vor der Schule werden über der früheren Kläranlage wie geplant Parkplätze entstehen. Diese sollen die angespannte Parkplatzsituation entspannen.

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Die Bauarbeiten werden offenbar trotzdem teurer. Konkrete Zahlen wollte das Rathaus nicht nennen, weil die Vergabe im nichtöffentlichen Teil des Stadtrates gefasst wurde. Die zu erwartenden Mehrausgaben werden aus dem Haushalt bezahlt. Die Stadt hofft, dass es für den Bau auch Fördermittel gibt.