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Neuer Anlauf für Sanierung der Mittleren Bergstraße

Die Stadt will jetzt Ingenieure beauftragen, die den Ausbau planen sollen.

© Symbolfoto/dpa

Von Nina Schirmer

Radebeul. Jetzt könnte es an der Mittleren Bergstraße in Zitzschewig vorangehen. Am nächsten Dienstag steht die Straße mal wieder auf der Tagesordnung des Stadtentwicklungs-ausschusses. Die Stadträte wollen dann über weitere Planungsleistungen abstimmen. Die betreffen jedoch noch nicht die komplette Straße bis zur Ortsgrenze Coswig, sondern zunächst den Abschnitt zwischen Gerhart-Hauptmann-Straße und Spitzgrundweg.

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Die Stadt erklärt, dass nun zügig ein Ingenieurbüro mit den Planungen beauftragt werden soll. Denn die Kosten dafür sollen in den Haushalt 2018 eingeplant werden. In der Mittelfristplanung für 2018 und 2019 sind bisher jeweils Gelder in Höhe von 150 000 Euro vorgesehen.

Ausbaupläne für die Kopfsteinpflasterstraße gibt es schon lange. Doch wegen finanzieller Probleme hat die Stadt die Sanierung immer wieder verschoben. Die Straße wurde regelmäßig bei der Finanzplanung nicht berücksichtigt. Dabei wird sie dringend als Umleitungsstrecke gebraucht. Etwa dann, wenn die Meißner Straße in Zitzschewig gebaut werden soll. Im Moment könne die Straße wegen ihres schlechten Zustandes und den fehlenden Gehwegen nicht als Umleitung herhalten, erklärt die Stadt. Die Verwaltung hat drei Planungsbüros um ein Honorarangebot für die Sanierungsplanung gebeten. Wer den Zuschlag erhält, entscheidet sich am Dienstag.