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Neuer Asphalt für die Butterbergstraße

Die Arbeiten am Schiebocker Hausberg werden noch vor Ostern ausgeführt. Berggasthof und Jagdhütte bleiben geöffnet.

Die Straße zum Butterberg bekommt neuen Asphalt. © Steffen Unger

Bischofswerda. Zu Ostern werden sich wieder Hunderte Gäste auf dem Butterberg tummeln. Wer mit dem Auto den Berggasthof ansteuert, sollte dann auf nagelneuem Asphalt fahren. Voraussichtlich vom 1. bis 17. April wird die Zufahrtsstraße instandgesetzt. Der Stadtratsausschuss für Technik und Wirtschaft vergab am Dienstagabend den Auftrag an das Unternehmen Bistra Bau aus Putzkau. Die Firma setzte sich mit einer Angebotssumme von 172 862 Euro gegen zwei Mitbewerber durch. Auf einer Länge von knapp 1 300 Metern sollen der alte Asphalt abgefräst, zwei neue Asphaltschichten und ein Bankett eingebaut werden. 80 Prozent der Baukosten werden durch Fördermittel der Europäischen Union für die Entwicklung des ländlichen Raums finanziert, 20 Prozent sind Eigenmittel der Stadt Bischofswerda.

Laut Stadtverwaltung wird bei Vollsperrung gebaut. Die Inhaber der beiden Gaststätten auf dem und am Butterberg sind auf die Arbeiten eingestellt. Für den Berggasthof erklärte Karl-Heinz John am Mittwoch gegenüber der SZ: „Es gibt während des Straßenbaus weder Einschränkungen bei den Öffnungszeiten noch im Angebot. Auch Feiern und andere Reservierungen können wie gebucht stattfinden.“ Für Gäste, die reserviert haben, möglicherweise auch für weitere Besucher am Wochenende, will der Butterberg-Gasthof einen Shuttle-Verkehr organisieren. Da sich der Parkplatz am Waldrand im Baubereich befindet, sollen Gäste den Festplatz der Siedlersparte in Pickau an der Ecke Klengelweg/Pickauer Dorfweg nutzen können, sagte Karl-Heinz John. Von dort sind es noch knapp anderthalb Kilometer auf den Berg, den man auf mehreren baustellenfreien Wanderwegen gut erreichen kann.

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Gerd Fietze, Inhaber der Jagdhütte, will in der ersten Bauwoche nur von Freitag bis Sonntag offnen. Danach, so hofft er, könnte die Zufahrt zu seiner Gaststätte schon wieder frei sein, da sie über den unteren Bereich zu erreichen ist. Außerdem vertraue er der Zusage vom vergangenen Jahr, dass nur von Montag bis Freitag gebaut und die Zufahrt übers Wochenende ermöglicht werden soll. Bischofswerdas Bauamtsleiter und ein Vertreter des Planungsbüros nahmen damals an einer Beratung mit beiden Wirten teil, berichtet Gerd Fietze.

Der Butterberg ist Bischofswerdas Ausflugsziel Nummer eins. Die Instandsetzung der Straße – kein grundhafter Ausbau – wird die touristische Infrastruktur stärken. Bereits vor einigen Jahren ließ Gerd Fietze die Zufahrt zur Jagdhütte, größtenteils selbst finanziert, herrichten. (SZ/ir)

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