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Neuer Baum abgebrochen

Vermutlich aus reiner Zerstörungswut wurde der Stamm durchtrennt und Pfähle aus der Erde gerissen.

© Nina Schirmer

Von Nina Schirmer

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Radebeul. Lange hat der Baum nicht überlebt. Erst vor einigen Wochen frisch gepflanzt, haben Unbekannte die Pflanze am Radweg Am Gottesacker zerstört. Der Stamm ist grob abgebrochen. Das untere Stück stakt noch aus der Erde. Auch die Stützpfähle, die zum Schutz um den Baum standen, wurden herausgerissen und liegen jetzt auf dem Feld. Das Komische: Die abgebrochene Krone des Baumes ist auf der anderen Seite des Weges mit Kabelbinder an eine Laterne festgebunden.

Die Stadt geht von Vandalismus aus, sagt Sprecherin Ute Leder und ist verärgert, dass das Stadteigentum nicht geachtet und mutwillig zerstört wurde. Wann genau der Baum abgebrochen wurde, kann sie nicht sagen. Vermutlich schon am letzten Wochenende oder Anfang der Woche. Überhaupt hat die Stadt wenig Glück mit den Bäumen am neuen Radweg. Anfang Dezember mussten 25 Mehlbeeren und Weißdorne wieder ausgegraben werden, weil die Stadt sie versehentlich auf privaten Ackerflächen gepflanzt hatte. Eine Zustimmung der Eigentümer lag nicht vor. Die Bäume wurden für andere Stelle im Stadtgebiet gesichert. Einer der wenigen, der stehenbleiben durfte, ist jetzt zerstört.

Immerhin konnte ein anderes Problem Am Gottesacker gelöst werden. Nach der Sanierung des Radweges nutzten etliche Autofahrer die asphaltierte Strecke unerlaubt als Abkürzung. Inzwischen sind zu dem Poller in der Mitte des Weges aber zwei weitere an den Seiten dazu gekommen. Dort liegen auch zwei große Steine am Feldrand, damit keiner die Hindernisse umfahren kann.