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Neuer Chef bei Schweighofer

Der in Kodersdorf ansässige Holzverarbeiter holt sich damit neue Kompetenz ins Unternehmen.

© Schweighofer

Kodersdorf. Im Zuge der in den nächsten Jahren bei Schweighofer geplanten Erweiterung der Produktionskapazitäten wird die Verantwortung auf breitere Schultern verteilt. Nach Angaben der Firma hat Frank Badeda am gestrigen Dienstag den Posten des Geschäftsführers übernommen. Gemeinsam mit den Werkleitern Thomas Kienz und Jan Krause sowie der gesamten Belegschaft soll er sich dafür einsetzen, den Ausbau des Werkes voranzutreiben und den Standort in Kodersdorf zu stärken.

Der 37-Jährige war zuletzt als Werkleiter der Ilim Timber Bavaria GmbH in Landsberg am Lech tätig und gilt als Experte in der Holzindustrie. In einem ersten Statement freut sich der neue Mann an der Spitze des Kodersdorfer Unternehmens auf die zu erwartenden beruflichen Herausforderungen: „Ich bin überzeugt, dass wir als starkes Team die künftigen Aufgaben erfolgreich angehen werden.“

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Das Sägewerk in Kodersdorf ist seit 2015 Teil der österreichischen Schweighofer Gruppe. Seither arbeitet das Unternehmen am Ausbau der Produktionskapazitäten. Um die Wertschöpfung an dem ostsächsischen Standort zu erhöhen, ist ein umfangreicher Ausbau des Werkes und der hier vorhandenen Produktionskapazitäten geplant. Insgesamt sollen in den nächsten Jahren rund 30 Millionen Euro in die Holzweiterverarbeitung inklusive der Holztrocknungsanlagen investiert werden. In Zukunft werden dadurch in Kodersdorf neben Schnittholz und Hobelware auch Leimholzprodukte hergestellt, die insbesondere im asiatischen Raum – vor allem in Japan – Anwendung im Hausbau finden. Die Betriebsgröße von Schweighofer in Kodersdorf beträgt aktuell 33,5 Hektar. Im Oktober 2017 waren 429 Mitarbeiter beschäftigt, die jährlich eine Million Festmeter Rundholz bearbeiten. (SZ/fum)