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Radebeul

Neues Fahrzeug für Radebeuler Feuerwehr

Im Inneren gibt es moderne Arbeitsplätze, von denen aus die Kameraden Einsätze koordinieren können.

Mit 180 PS und Allradantrieb kommt der Einsatzwagen, wenn nötig, auch in unwegsames Gelände. Am Mittwoch wurde das Fahrzeug hinter dem Rathaus an die Feuerwehr übergeben.
Mit 180 PS und Allradantrieb kommt der Einsatzwagen, wenn nötig, auch in unwegsames Gelände. Am Mittwoch wurde das Fahrzeug hinter dem Rathaus an die Feuerwehr übergeben. © Norbert Millauer

Radebeul. Ein bisschen erinnert das neue Feuerwehr-Gefährt mit Überwachungskamera auf dem Dach an einen Transporter in einem Spionagefilm, aus dem Agenten heimlich filmen und Gespräche abhören. Die Radebeuler Kameraden haben freilich andere Pläne damit. 

Im Inneren können sie auf einem großen Bildschirm verfolgen, was draußen vor sich geht. Das sei wichtig, um den Überblick bei einem Einsatz zu behalten, sagt Stadtwehrleiter Roland Fährmann. Im Fahrzeug gibt es sechs Arbeitsplätze, von denen aus die Kameraden Einsätze direkt vor Ort koordinieren können. 

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„Der Wagen ist der Punkt, wo alle Kommunikation zusammenläuft“, erklärt Fährmann. Bei größeren Einsätzen, wie etwa einem Wohnungsbrand, sei das wichtig oder auch bei der Absicherung der Stadtfeste. Lageberichte werden dann vor Ort im Wagen geschrieben.

Damit der Platz im Inneren des Fahrzeugs optimal ausgenutzt wird, sind alle Möbelteile Maßanfertigungen. Insgesamt hat der Einsatzleitwagen 158.000 Euro gekostet, davon steuerte der Freistaat 42.000 Euro als Fördermittel bei.

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