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Meißen

Funkmast für schnelleren Mobilfunk

Neuer Standort verbessert Mobilfunkversorgung entlang der Autobahn A4. Noch in diesem Jahr soll er in Betrieb gehen.

Ein neuer Funkmast soll den Mobilfunkempfang entlang der Autobahn 4 verbessern.
Ein neuer Funkmast soll den Mobilfunkempfang entlang der Autobahn 4 verbessern. © Christoph Dernbach/dpa

Nossen. Die Bauarbeiten für den neuen Mobilfunkstandort in Nossen haben begonnen. Ein 40 Meter hoher Stahlgittermast wird in Zukunft das Mobilfunknetz der Telekom ergänzen. Ziel ist es, die Versorgung in Nossen und Umgebung zu verbessern. „Immer mehr Menschen sind gleichzeitig im Netz unterwegs. Sie tauschen Fotos und Videos oder arbeiten mobil. Deshalb erhöhen wir ständig Geschwindigkeit und Kapazität in unserem Netz“, sagt Walter Goldenits, Geschäftsführer Technologie Telekom Deutschland. „Unser LTE-Ausbau in Deutschland schafft die technologische Grundlage für eine moderne, digitale Gesellschaft. Davon profitiert heute auch Nossen.“

Die Deutsche Funkturm baut im Auftrag der Telekom den Mobilfunkmast. „Nossen bekommt einen modernen und zukunftsfähigen Mobilfunkstandort. In erster Linie werden Telekom-Kunden von unserem Mast profitieren, wir bieten unseren Standort aber auch allen anderen Mobilfunkanbietern an, sodass keine zusätzlichen Masten errichtet werden müssen“, sagt Bruno Jacobfeuerborn, Geschäftsführer Deutsche Funkturm. In der Regel geht ein Standort sechs bis zwölf Monate nach dem Baubeginn in Betrieb und kann von den Kunden genutzt werden.

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Durch den LTE-Ausbau in Deutschland schließt die Telekom Lücken im Mobilfunk und erhöht die Bandbreiten. Derzeit können 98 Prozent der Bevölkerung auf das LTE-Netz der Telekom zugreifen.

Die Telekom wird die Zahl ihrer Mobilfunk-Standorte in Deutschland von aktuell 31.600 auf 36.000 im kommenden Jahr erhöhen. Dazu baut und betreibt die Deutsche Funkturm (DFMG) deutschlandweit Mobilfunkstandorte, die auf die regionalen Bedürfnisse zugeschnitten sind: von den großen Fernsehtürmen über Mobilfunkmasten und Dachstandorte bis hin zu Kleinfunkzellen, sogenannten Small Cells. Dieser Ausbau ist ein wichtiger Baustein für das künftige 5G-Netz. 5G ist der Standard für Kommunikation in der Zukunft. Er kombiniert Festnetz und Mobilfunk. (SZ)

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