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Neuer Kreisverkehr kommt später

Eine Unfallstelle soll entschärft werden. Doch dafür muss der Freistaat noch eine wichtige Voraussetzung schaffen.

Bis die Bauarbeiten am Kreisverkehr bei Salzenforst starten können, dauert es noch.
Bis die Bauarbeiten am Kreisverkehr bei Salzenforst starten können, dauert es noch. © dpa

Salzenforst. Die Unfallkreuzung westlich von Salzenforst wird in diesem Jahr noch nicht entschärft. Der Bau des geplanten Kreisverkehrs soll nun erst 2020 erfolgen. Das bestätigt Isabel Siebert vom zuständigen Landesamt für Straßenbau und Verkehr. Die Realisierung gestalte sich schwieriger als gedacht, denn „die Stadt Bautzen stimmt einer Vollsperrung nicht zu“. Sie fordere, dass der Verkehr auch während der Bauarbeiten über den Autobahnzubringer, die S 106, geführt werden kann. Um das zu gewährleisten, müsse eine provisorische Umfahrung übers Feld angelegt werden, erklärt Isabel Siebert. Doch dazu müsse der Freistaat als Bauherr erst die nötigen Flächen kaufen. Verhandlungen mit Eigentümern, die Klärung der Finanzierung der zusätzlichen Kosten und des Baurechtes für die Umfahrung – all das brauche seine Zeit.

Zunächst stand der Bau des Kreisverkehrs bereits für 2018 in Aussicht, wurde dann aber verschoben, weil die erforderliche finanzielle Beteiligung der Stadt da an fehlenden Fördermitteln scheiterte. Die Verschiebung nutzte die Stadt, um den Ausbau der von der Kreuzung abzweigenden Salzenforster Straße zu planen. Der sollte nun doch zeitgleich mit dem Bau des Kreisverkehrs erfolgen, obwohl es ein paar Monate zuvor noch hieß, die Straße habe derzeit keine Priorität. Jetzt aber klemmt’s wegen der nötigen Behelfsumfahrung.

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Mit dem Kreisverkehr soll der Unfallschwerpunkt, zu dem sich die Kreuzung schon kurz nach dem Bau der Umgehungsstraße entwickelt hat, entschärft werden. Immer wieder hatte es in den vergangenen Jahren dort heftig gekracht. Oft wird viel schneller gefahren als die im Kreuzungsbereich erlaubten 70km/h. (SZ/MSM)