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Neuer Radweg an der B 6

Eine neue Trasse soll zwischen Goldbach und Fischbach entstehen. Nur in Großharthau müssen die Radler auf die Straße.

© Symbolbild: dpa

Fischbach. Der Freistaat will neben der B 6 eine Radweglücke zwischen Dresden und Bautzen schließen. Auf gut sieben Kilometern Gesamtlänge sollen zwei neue Abschnitte zwischen Goldbach und dem Kreisverkehr Fischbach entstehen. Die Pläne dazu liegen jetzt vor. Verlaufen soll die neue Trasse demnach zunächst ab Goldbach in Richtung Dresden rechts neben der B 6 bis nach Großharthau in Höhe des Sportplatzes. Hier soll im Zuge der Arbeiten eine Verkehrsinsel über der B 6 entstehen. Ab Höhe des Abzweigs nach Bühlau wird es einen weiteren Abschnitt für Radler geben – dann aber auf der linken Seite neben der Fahrbahn in Richtung Dresden. Eine weitere Verkehrsinsel soll hier das sichere Überqueren möglich machen, wenn Radler von dem bereits für Radfahrer markierten Schutzstreifen in Großharthau auf den Weg wechseln. Im weiteren Verlauf führt der Weg nach Schmiedefeld und von dort bis zum Kreisverkehr in Fischbach. Dort wechseln Radler dann auf die andere Fahrbahnseite und nutzen den bereits vorhandenen Radweg. Am Kapellenberg soll es eine Kuppelabsenkung geben, um verkehrssichere Haltesichtweiten auf der Bundesstraße herzustellen, hieß es auf Nachfrage der SZ aus dem zuständigen Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv).

Laut derzeitigen Plänen sollen die Radwegabschnitte 2,50 Meter breit sein und mit Bitumen befestigt werden. Größtenteils soll der Weg hinter bestehenden Baumreihen verlaufen. In der Ortslage Großharthau sind keine Bauarbeiten für einen Radweg angedacht, Radler sollen im „Mischverkehr“ geführt werden, hieß es aus dem Lasuv. Man strebe an, Schritt für Schritt weitere Fahrradschutzstreifen anzulegen. Weiterhin nutzbar ist der kombinierte Rad- und Gehweg im Dorfzentrum.

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Ein entsprechendes Planfeststellungsverfahren läuft derzeit. Die Unterlagen lagen in den beteiligten Gemeinden zur Einsichtnahme für jedermann aus. Bürger können bei Bedarf ihre Einwände noch bis 23. Dezember bei der Landesdirektion in Dresden schriftlich vorbringen. Eine Einwendung gegen das Vorhaben liege vor, hieß es aus der Behörde. Auch die beteiligten Gemeinden Großharthau und Arnsdorf sowie Bischofswerda sind zu Stellungnahmen aufgefordert. Für Bischofswerda werde sie derzeit erarbeitet, hieß es auf Anfrage aus dem Rathaus. In Großharthau war sie bereits Thema im Gemeinderat. Die Verwaltung fordert demnach, dass der Fußweg am Friedhof auch für Radler nutzbar wird – für mehr Sicherheit. Wann das Planfeststellungsverfahren abgeschlossen ist, steht nicht fest. Aussagen zu einem Baubeginn machte das Lasuv nicht. (cm)