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Bautzen

Mehr Spaß beim Spielen in Cölln

Der Ortsteil von Radibor hat viele Kinder und jetzt auch einen neuen Spielplatz. Vom alten ist nur ein Element übrig geblieben.

Zum Spielplatz in Cölln gehört auch ein kleiner Stand, an dem die Kinder ihr Eis schlecken können.
Zum Spielplatz in Cölln gehört auch ein kleiner Stand, an dem die Kinder ihr Eis schlecken können. © Carmen Schumann

Radibor. Der zehnjährige Willy freut sich vor allem über die neue Tischtennisplatte, die achtjährige Sophie findet besonders die Schaukel toll. Am Kindertag, dem Pfingstmontag, konnten die beiden und mit ihnen die anderen Kinder im Radiborer Ortsteil Cölln ihren neuen Spielplatz erstmals nutzen.

Er bietet Spielgeräte und Attraktionen für alle Altersklassen zwischen einem und 14 Jahren. Die ganz Kleinen bekamen einen Buddelkasten. Und die Mutigen können sich durch eine Röhre schlängeln, über der sich ein kleiner Hügel erhebt, welcher im Winter als Rodelgelegenheit genutzt werden kann, sofern es wieder einmal schneien sollte.

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Kreissparkasse half bei der Finanzierung

Das einzige, was noch vom alten Spielplatz übrig ist, der 1994 durch die Gemeinde Kleinwelka errichtet wurde, zu der Cölln damals noch gehörte, sind die Reckstangen. „Der bisherige Spielplatz mitten im Ortszentrum war arg in die Jahre gekommen“, sagt Sandro Jentsch, Ortswehrleiter und gleichzeitig derjenige, bei dem die Fäden für den Spielplatzbau zusammenliefen. Eine Gruppe aus sechs Leuten hat die Arbeiten koordiniert. Nicht nur die Feuerwehrkameraden, sondern viele Einwohner und Gewerbetreibende zogen an einem Strang, um für die Kinder ein neues Spielparadies zu schaffen.

Immerhin kann Cölln auf einen reichen Kindersegen verweisen. Allein im vergangenen Jahr seien mit sieben Neugeborenen so viele Cöllner Babys auf die Welt gekommen wie schon lange nicht mehr. Insgesamt leben in dem 400-Einwohner-Dorf mehr als 30 Kinder. Der neue Spielplatz auf dem gemeindeeigenen Gelände stehe natürlich auch den Kindern aus den anderen Ortsteilen offen, betont Sandro Jentsch.

In Angriff genommen wurde das Projekt, auf dessen Fertigstellung alle Beteiligten sehr stolz sind, im vergangenen Oktober. Die Kreissparkasse Bautzen habe sich mit 2.500 Euro an der Finanzierung beteiligt, so Sandro Jentsch. Die Finanzierung erfolgte aus dem Fördertopf „Gemeinsam statt einsam“ aus dem Jahr 2019.

Aufbau in Eigenleistung erledigt

Im Februar wurde dann bei strömendem Regen erstmals vor Ort angepackt. Der alte Spielplatz wurde abgebaut und dann mit dem Aufbau der neuen Geräte begonnen. Diese wurden von einer autorisierten Spielplatzfirma hergestellt. Den Aufbau erledigten jedoch ausschließlich die Cöllner in Eigenleistung. Für die groben Arbeiten stellte beispielsweise die Firma Agrarprodukte Großwelka schwere Technik zur Verfügung. An vier Wochenenden im Frühjahr klotzten die ehrenamtlichen Spielplatzbauer mächtig ran, um das Projekt fertigzustellen.

Kurz vor dem Kindertag am 1. Juni war die Arbeit getan, sodass die Dekra den Platz abnehmen konnte. Neben den bereits erwähnten Attraktionen gibt es einen Kletterturm mit Rutsche, eine Sitzgruppe zum Spielen oder Malen, ein Wackelauto für die Kleineren und ein Wackelpodest für die Größeren.Die Gemeinde Radibor hat das Vorhaben, noch unter dem langjährigen Bürgermeister Vincenz Baberschke, unterstützt

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  • Worum geht es? Wir wollen wissen: Wie kinder- und familienfreundlich sind die einzelnen Gemeinden und Städte im Freistaat? Dafür brauchen wir Ihre Hilfe. Alle Ergebnisse werden wissenschaftlich ausgewertet und nach der Befragungsphase intensiv für unsere Leser aufbereitet.
  • Wann? Die Befragung findet bis zum Beginn der Sommerferien statt.
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