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Neuer Vorstand plant mehr Online-Bauhandel

An der Spitze des RHG Baustoffe Dresden steht jetzt der Neukircher Andreas Bascha. Er bringt frische Ideen mit.

© privat

Neukirch. Auch wenn man es mit bloßem Auge nicht erkennen kann – in etlichen Häusern in der Region steckt ein Stück RHG. Die Abkürzung steht für Raiffeisen Handelsgenossenschaft, der gleichnamige Baustoffhandel mit Sitz in Dresden hat 72 Mitarbeiter und verkauft Waren für 17 Millionen Euro im Jahr. RHG-Baumärkte gibt es in Pirna auf der Rottwerndorfer Straße und in Rathmannsdorf, hinzu kommt ein Fachmarkt auf der Hugo-Küttner-Straße in Pirna.

Nun bekommt das Unternehmen einen neuen Chef, der die Beratungsangebote ausbauen und sich stärker den Herausforderungen des Online-Handels stellen will. Der 48-jährige Andreas Bascha stammt aus Neukirch und folgt auf Werner Mates nach, der jetzt in den Ruhestand verabschiedet wurde. Neben Bascha sitzt Thomas Tschirpig im zweiköpfigen Vorstand. Andreas Bascha sieht mehrere Schwerpunkte für seinen neuen Job: „Der Online-Handel nimmt auch im Bereich Baustoffe zu.“ Dafür erwarten die Kunden gute Lösungen. Gleichzeitig sollten die Beratungsangebote ausgebaut werden. Denn Baustoffe werden immer komplizierter.

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In der Region ist Andreas Bascha kein Unbekannter. Er gründete im Jahr 2002 in Bischofswerda die Magnesiumgießerei Magnetech mit und führte das Unternehmen anschließend in Neukirch viele Jahre erfolgreich. Er ist Vizepräsident des Bischofswerdaer Fußballvereins 08 und als Gemeinderat der Wählervereinigung „Neukirch braucht Zukunft“ in seiner Heimatgemeinde aktiv. Der Vater von drei Kindern wird weiterhin in Neukirch wohnen und zur Arbeit nach Dresden pendeln.

Partner und größter Zulieferer der RHG ist die Handelsgesellschaft Eurobaustoff. Diese Firma kauft laut Bascha jährlich bei 500 Lieferanten für sechs Milliarden Euro Produkte ein, die über RHG- und andere Märkte weiterverkauft werden. Bei der RHG Dresden decken sich nicht nur Bauunternehmen und Handwerker ein. Ein Fünftel der Kundschaft machen Private aus.

Der berufliche Weg von Baschas Vorgänger Werner Mates begann vor beinahe 40 Jahren bei Landbau Sebnitz und führte über mehrere Stationen unter anderem im Baywa-Konzern an die Spitze der Raiffeisen-Bauhandelsgenossenschaft in Dresden. Zu seiner Verabschiedung bat er um Spenden, um damit seinem Heimatort Neustadt etwas Gutes zu tun. Für 1 500 Euro sollen zwei Erlen im Arthur-Richter-Park gepflanzt werden, mit dem er viele Erinnerungen verbindet. (SZ/dsz)