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Neues aus Altem

Aus alten Gegenständen Neues machen. Mit dem Trend Upcycling geht das auch in Dresden.

© PR: Pexels / cottonbro

Upcycling und Repaircafes liegen im Trend. Rohstoffe sparen und aus Altem kreativ etwas Neues schaffen? Kein Problem: Neben Videoplattformen und Webinaren gibt es auch etliche „analoge“ Angebote in Dresden und Sachsen, die sich über interessierte Besucher freuen. Beim Upcycling (Englisch: up=nach oben und recycling=Wiederverwertung) werden Abfallprodukte oder scheinbar nutzlose Stoffe in neuwertige Produkte umgewandelt. Die Wiederverwendung oder Nachnutzung von bereits vorhandenem Material reduziert die Verwendung von Rohstoffen und nutzt somit der Umwelt. Der Begriff wurde erstmals 1994 vom Ingenieur Reiner Pilz geprägt. Er erwähnte ihn in der britischen Zeitschrift „Salvo“ in einem Artikel zum Thema Baustoffrecycling. Durch den Schwund natürlicher Ressourcen und durch gesellschaftlichen Wandel gewinnt Upcycling an Bedeutung, darüber hinaus sind Kosteneinsparungen und neue Vermarktungsmöglichkeiten weitere Vorteile für Unternehmen.

Für den privaten Upcycler spielen sicherlich auch Kreativität, Umweltbewusstsein und auch ein entsprechender Tüftlergeist eine Rolle. Kreativ zweckentfremdet - Dinge werden anders verwendet als ursprünglich gedacht. In ärmeren Gesellschaften oder Krisenzeiten wird Upcycling schon immer angewendet: Ein Beispiel, das wohl jeder kennt, sind die Flip-Flop- Sohlen aus alten Autoreifen in Afrika. Andere Ideen sind Sonnenbrillen aus alten Büchern und kaputten Jeans oder Tassen aus Kaffeesatz. Aus alten Obstkisten und Paletten entstehen Regale und Möbel, aus Nylonstrumpfhosen werden Haargummis, Tetrapaks werden zu Windlichtern und leere Schraubgläser zu Blumenvasen. Alte Stoffreste können so natürlich auch wieder zu schicker Kleidung werden, in Dresden und Umgebung geht das unter anderem in Nähkursen im Kreativraum Dresden, im Malu Nähcafé oder in der Volkshochschule. Auch in verschiedenen Stoffgeschäften oder Familienzentren werden Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene angeboten, damit die selbst gemachte Kleidung schick wird.Ein ganz besonderes Angebot in Dresden macht der Konglomerat e.V. im Jagdweg1-3 mit seiner „Zündstoffe - Materialvermittlung Dresden“. Der Verein stellt kostenfrei Restmaterialien für Up- und Recyclingprojekte zur Verfügung. Die Materialien können von Kunstschaffenden, Privatpersonen sowie öffentlichen Einrichtungen, Schulen und Kindergärten genutzt werden.

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Gesundheit und Wellness auf sächsische.de
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Bei Reparaturen können oft die Experten des Repaircafé Dresden und Freital helfen. Denn die haben Werkzeug und Fachkenntnisse und helfen kostenlos aus. Wer hingegen schon weiß, wie er arbeiten will und nur die Räume fehlen? Kein Problem Werkstattausrüstung. Eine Übersicht über nutzbare Werkstätten inklusive der dortigen Ausrüstung und Schwerpunkte gibt es auf www.offene-werkstaetten.org/werkstatt-suche

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