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Neues Auto?

Bildautor: M. Schwarzenberger

Bei der Neuzulassung sowie beim Umzug in einen anderen Landkreis erhält das betreffende Kraftfahrzeug eine neue Buchstaben- und Zahlenkombination als Kennzeichen.

Unter bestimmten Voraussetzungen können die Halter gezielt Wunsch-Kennzeichen beantragen. In diesem Bereich hat sich aber noch viel mehr getan, denn unter anderem trat 2012 die Kennzeichenliberalisierung in Kraft.

ED-E mag LA-RA! N-EE, OD-ER?

Manche Berliner Autofahrer fühlen sich B-AD, sitzen im B-US oder B-MW, während der Stuttgarter gerne die Sonne auf sein S-UN Kennzeichen blitzen lässt. Wunsch-Autoschilder sind seit jeher ausgesprochen beliebt. Kaum noch vorstellbar, dass es einmal Zeiten gab, in denen kein Recht darauf bestand. Dabei lohnt dieses Wahlrecht für die Behörden durchaus. Immerhin kostet die Beantragung eines Wunschkennzeichens zusätzlich zu den Zulassungsgebühren 10,20 Euro bundesweit. Und die deutschen Autofahrer sind begeisterter Wunschkennzeichensammler.

Nicht jeder Wunsch wird erfüllt

Jedoch gibt es etliche Einschränkungen. So können beispielsweise keine Buchstabenkombinationen gewählt werden, die sich mit einer nationalsozialistischen Organisation assoziieren ließe. Darüber hinaus steht es den verschiedenen Zulassungsbehörden frei, Buchstabenkombinationen, die sich mit der Landkreiskennung ergäben, zu verweigern. So beispielsweise das Autokennzeichen SK-IN, da es aus Skinheads hindeutet. Auch andere „anrüchige“ Kombinationen können verweigert werden. In diesem Zusammenhang ist eine weitere Neuerung erwähnenswert, die dem Internet zu verdanken ist.

Das gewünschte Kennzeichen online reservieren und auch noch bestellen

Zulassungsstellen können auch online erreicht werden. So lässt sich schnell in Erfahrung bringen, ob die begehrte Nummernschildkombination frei ist und auch freigegeben wird. Gegen eine wieder bundesweit einheitliche Zusatzgebühr von 2,60 Euro kann dieses Kennzeichen reserviert werden. Allerdings Vorsicht bei der Reservierungsdauer; diese unterscheidet sich wieder von einer zur nächsten Zulassungsstelle.

Bei dieser Gelegenheit kann dann das Autokennzeichen https://autoschild-kaufen.de/autokennzeichen ebenfalls online erworben werden. In vielen Fällen spart das Geld ein, sodass sich die Reservierungsgebühren neutralisieren. Sobald das Kennzeichen bestätigt ist, kann es ebenfalls bequem über das Internet erworben werden. Hier eine Anleitung zum Thema Wunschkennzeichen

Liberalisierung der Nummernschild-Kennungen - der gewisse Retro-Charme

Die letzte signifikante Änderung ist die 2012 in Kraft getretene Liberalisierung der Autoschilder-Kennungen. Besonders in den südlichen und östlichen Bundesländern wurden einst viele Landkreise zusammengelegt. Gleichzeitig durften die angeschlossenen Landratsämter nur noch ein Erkennungskennzeichen besitzen. Seit 2012 dürfen diese alten Schilderkennungen wieder ausgegeben werden. Immerhin gibt es noch zahlreiche Oldtimer, die mit alten und gültigen Kennungen unterwegs waren.

Jedoch setzen manche Landkreise dabei voraus, dass der Antragsteller in diesem vormaligen Landkreis oder Zulassungsbezirk wohnhaft ist. Andere Zulassungsstellen sind kulanter und eröffnen die Retro-Schilder grundsätzlich für alle Bürger innerhalb des Bezirks.

Was passiert mit dem Kennzeichen bei endgültiger Abmeldung oder beim Autoverkauf?

Darüber hinaus stellen Autobesitzer immer wieder die Frage, ob und wie sie denn ein bestehendes Kennzeichen von einem zum nächsten Fahrzeug transferieren könnten. Wenn dem Fahrzeughalter ein Nummernschild so sehr ans Herzen gewachsen ist, wird in vielen Fällen kein Weg daran vorbeiführen, sich dennoch von der Wunschnummer zu trennen. Beim Kfz-Verkauf innerhalb desselben Zulassungsbezirks muss das Fahrzeug die gewählte oder ausgegebene Nummer ohnehin beibehalten.

Nur bei einer endgültigen Abmeldung (Nachweis vom Schrotthändler) oder dem Verkauf in einen anderen Zulassungsbezirk bzw. ins Ausland erhält der Wagen oder das Motorrad wieder eine neue Nummer. Jedoch wird die alte noch für etliche Monate gesperrt bleiben. Erst nach der Aufhebung der Sperre könnte dann wieder ein Auto mit diesem Nummernschild angemeldet werden. Da die Wiederfreigabe jedoch bis zu einem halben Jahr dauern kann, ist es eher unwahrscheinlich. Da hilft es nur, das alte Wunschkennzeichen entstempeln zu lassen, und an Wand oder in der Vitrine einen Ehrenplatz zuzuteilen.