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Dresden

Neues Café am Schillerplatz

Der Laden verbindet Kaffee mit Blumen und lässt die Anwohner auf wieder mehr Trubel hoffen. 

Anna-Luysa Grumbt betreibt das neue Blumen-Café am Schillerplatz.
Anna-Luysa Grumbt betreibt das neue Blumen-Café am Schillerplatz. © Marion Doering

Blumen und Kaffee – diese zwei Dinge lassen sich jetzt wunderbar miteinander verbinden: Am Schillerplatz hat mit „Flowers n’ Coffee“ ein Blumenladen mit integriertem Café eröffnet. 

Inhaberin Anna-Luysa Grumbt erfüllte sich damit einen Traum. Die gelernte Floristin bietet auch ein Blumen-Abo für Praxen und Kanzleien an. „Für einen monatlichen Preis liefern wir frische Sträuße“, sagt sie. Außerdem halten sie Workshops zu Kränzen und floralen Traumfängern ab. „Ich stelle außerdem Blumenschmuck für Hochzeiten und Events her“ , sagt die 26-Jährige. Wer beim Shopping eine kleine Pause braucht, kann sich einen Kaffee oder einen Obst-Smoothie kaufen. Dazu gibt’s Kuchen und Kekse.

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Eine Frage der Ehre

Ist Russland immer an allem schuld? Die IHK Dresden möchte am 05.11.2019 gemeinsam mit Russland-Interessierten diskutieren und Erfahrungen austauschen.

Die Eröffnung ist eine gute Nachricht für den Schillerplatz. Denn die Zahlen der Stadtverwaltung zum Handel sind vielversprechend auf der einen und ernüchternd auf der anderen Seite. So gibt es mit rund 95 angemeldeten Gewerben 24 mehr als noch im Jahr 2010. Andererseits aber auch sechs weniger als im vergangenen Jahr.

Doch es gibt auch zwei gute Nachrichten am Blauen Wunder. Wochenlang wurde 2018 spekuliert, wer in die Räume der alten DM-Filiale an der Hüblerstraße zieht. Der neue Mieter ist das Einrichtungs- und Dekorationsgeschäft Depot. Außerdem hat DM ein neues Geschäft eröffnet. Der Laden ist nur ein Haus weitergezogen, in die ehemalige Strauss-Filiale.

Auch die Schillergalerie eröffnete mit dem umgebauten Konsum das Untergeschoss wieder neu. Immer wieder neue Ideen haben und besser auf die Kundenwünsche eingehen, das sieht auch Lars Fiehler, Sprecher der Industrie- und Handelskammer, als den besten Weg aus der Krise. „Der Standort hat Vorteile: Im engeren Einzugsgebiet, in Blasewitz, Striesen und Loschwitz, leben die Dresdner mit der höchsten Kaufkraft.“ (SZ/jv)