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Neues Domizil für die Hausmeister

Die Wohnungsgesellschaft der Stadt Heidenau plant einen Stützpunkt. Ein Grundstück gibt es auch schon. Auf dem ist aber noch jemand.

© Symbolfoto: Regina Berger

Von Heike Sabel

Heidenau. Die Hausmeister sind für den Mieter das Wichtigste. Sie sind es, die reparieren und zuhören, die Rasen mähen und für Ordnung sorgen. Deshalb will die städtische Wohnungsgesellschaft WVH mehr Hausmeister einstellen, sie künftig besser bezahlen und ihnen bessere Arbeitsbedingungen bieten. Das jedenfalls sieht der Wirtschaftsplan des Unternehmens für die nächsten Jahre vor, dem der Heidenauer Stadtrat jetzt zugestimmt hat.

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Für den geplanten Hausmeister-Stützpunkt gibt es auch schon einen Standort: Die Gabelsbergerstraße 2. Er befindet sich unweit der Kreuzung mit der Dohnaer Straße und der Bahnstrecke. Viele infrage kommenden Grundstücke habe der WVH-Firmenverbund nicht mehr, sagt Geschäftsführerin Sonnhild Ruffani. Das Grundstück sei ideal. Es befinde sich innerhalb eines gewerblichen Standortes und in der Nähe der Wohnungen und sei nicht für Wohnungsbau geeignet.

Gärtner vertraut auf Lösung

Zu dem Gewerbe gehört die langjährige Gärtnerei Leonhardt. Sie hat das Gelände auf der Gabelsbergerstraße 2 gepachtet und kein Problem damit, es irgendwann verlassen zu müssen. Natürlich hänge die Familie an dem Standort und der Gärtnerei, sagt Geschäftsführer Matthias Leonhardt. Doch es werde sich dann eine Lösung finden, es gibt schon Gespräche.

Die Wohnungsgesellschaft rechnet mit 300 000 Euro, die der Bau des Stützpunktes mit einer Halle für Geräte sowie einem kleinen Büro sowie Sanitärbereich kosten. Einen konkreten Termin und Pläne gibt es noch nicht. Der Wirtschaftsplan ist zunächst die Grundlage für die Arbeit der nächsten Jahre.