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Neues Hochwasserfrühwarnsystem wird aufgebaut

Die Folgen von Starkregen können überaus beträchtlich sein. In Spitzkunnersdorf wurde das besonders sichtbar.

© Matthias Weber

Görlitz. In den Monaten Mai, Juni, Juli traten eine Reihe von kleinräumigen konvektiven Starkregen-Ereignissen in Sachsen auf, die teilweise zu kleinräumigen Hochwassern führten.

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Lokal können die Folgen solcher Starkregen überaus beträchtlich sein, so wie bei dem verheerenden Ereignis vom 14. Mai. 2017 im Bereich Spitzkunnersdorf/Leutersdorf in der Oberlausitz. Darauf macht das Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) Sachsen in seinem Jahresrückblick aufmerksam.

Auch die an der Neiße gelegenen Gemeinden sind immer wieder von solchen Niederschlägen betroffen.

Speziell für solche kleinen Einzugsgebiete baut das LfULG derzeit ein neues Hochwasserfrühwarnsystem auf. Darüber hinaus entwickelt es im EU-Projekt „Rainman“ entsprechende Konzepte für ein verbessertes Risikomanagement in der Pilotregion „Oberlausitz“. Hierzu sollen künftig auch Ergebnisse aus dem jüngst gestarteten Forschungsvorhaben zu konvektiven Niederschlägen beitragen.

Ein konvektiver Niederschlag entsteht durch heftige vertikale Luftströmungen bei einer instabilen Luftschichtung der Atmosphäre. Durch die Erwärmung bodennaher Luftmassen bildet sich ein vertikaler Auftrieb mit hoher Kondensation, wenn die aufsteigende Luft einen hohen Feuchtigkeitsgrad aufweist. (szo)