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Neues Konzept für den alten Elbarm

Das Überschwemmungsgebiet im Dresdner Osten soll neu gestaltet werden. Dabei sollen Dresdner mitreden.

Von Nora Domschke
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Immer wieder stand Laubegast unter Wasser - wie hier am 4. Juni 2013.
Immer wieder stand Laubegast unter Wasser - wie hier am 4. Juni 2013. © Archivbild: Arno Burgi/dpa

Die Stadt hat jetzt einen ersten Entwurf für die künftige Gestaltung des alten Elbarms im Bereich zwischen Zschieren und Tolkewitz erarbeitet. Die beiden Fluten 2002 und 2013 hatten im Überschwemmungsgebiet der Elbe große Schäden an Straßen, Sportanlagen und Kleingärten angerichtet, noch sind nicht alle beseitigt. Im April dieses Jahres hat der Stadtrat daraufhin beschlossen, dass die Stadt mit den betroffenen Anwohnern und Kleingärtnern ein Konzept erarbeiten soll, wie der Elbarm hochwassergerecht gestaltet werden kann.

Im Konzeptentwurf ist nun erst einmal vermerkt, wie sich das Wasser im Flutfall im Elbarm verteilt, wo es in welcher Geschwindigkeit entlang fließt und wie tief es an bestimmten Stellen ist. Eine der wichtigen Erkenntnisse aus den Untersuchungen ist, dass eine grundlegende Umgestaltung des Bereiches nicht erforderlich ist. Das sagte Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen (Grüne) am Montag.

Allerdings müsse darauf geachtet werden, dass das Wasser künftig besser abfließen kann. Dazu soll etwa die Höherlegung der Salzburger Straße beitragen. Sie wird über eine Art Brücke durch den Altelbarm verlaufen. Wann gebaut wird, ist noch offen, derzeit werden dafür die Pläne erarbeitet. Eine weitere Möglichkeit ist der Rückbau von Gartenlauben, wenn Dresdner ihre Parzelle aufgeben. Die Stadt unterstützt den Abbau finanziell, mehr als 100 Hobbygärtner im Elbarm haben dieses Angebot bereits genutzt.

Das Konzept liegt vom 21. Oktober bis 8. November im Umweltamt aus und ist online einsehbar. Vor Ort sind Diskussionsveranstaltungen geplant. (SZ/noa)

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