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Dresden

Neues Leben in alter Oberpostdirektion

Die Büroräume des sanierten und ausgebauten Gebäudes am Postplatz sind jetzt vermietet. 

Blick auf die alte Oberpostdirektion.
Blick auf die alte Oberpostdirektion. © Sven Ellger

Rund 71 Millionen Euro hat die CG-Gruppe investiert um die markanten Postbauten zwischen der Marienstraße und Am See zu sanieren und durch Neubauten zu ergänzen. Dabei handelt es sich um die 1876 errichtete Oberpostdirektion und das benachbarte Telegrafenamt von 1928. Das sind die einzigen erhalten gebliebenen Postbauten am Postplatz. In der im Mai fertiggestellten „Residenz am Postplatz“ sind 246 Ein- bis Fünfraumwohnungen und im Erdgeschoss Büro- und Gewerberäume entstanden.

Sie sind jetzt alle vermietet, teilt CG-Sprecher Robert Hesse mit. Dabei handelt es sich einerseits um einen Bürotrakt im Erdgeschoss der Oberpostdirektion. Er wurde sehr aufwendig saniert. Geprägt wird das Bild von alten Stahlguss-Säulen. Auf sie wurde eine Brandschutz-Beschichtung aufgebracht, um modernen Anforderungen zu entsprechen. Die Räume sind außerdem von Tonnengewölben geprägt. Die Mieter werden zum Jahresende einziehen. Im benachbarten Erdgeschoss an der Annenstraße öffnet eine Weinbar und ein Brauhaus. Die Wohnungen sind zum Teil schon vermietet, zum Teil noch frei. Die Kaltmiete liegt zwischen 12,50 und 15 Euro je Quadratmeter.

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© Sven Ellger

Die CG-Gruppe musste kräftig investieren, um die Altbauten zu erhalten. Bis zu acht Millionen Euro betrug allein der Zusatzaufwand. Das wäre nicht nötig gewesen, da sie nicht unter Denkmalschutz standen. Spezialtiefbauer verstärkten die Fundamente der Altbauten, die aufgestockt wurden. Dazu trieb man mit Hochdruck Betonpfähle in den Untergrund.

Die markante Klinker- und Putzfassade des Telegrafenamtes wurde ebenso saniert wie die Sandsteinfassade der Oberpostdirektion und viele Bauteile im Inneren. Und der Innenhof präsentiert sich grün. Unterm Dach wurde sogar ein Brutkasten für Turmfalken angebracht, die bereits eingezogen sind.